Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Wenslingen: Ölschlieren in Dellenbach/Aletenbach - Bilanz 2009 des Gewässerschutzpiketts

Wenslingen: Ölschlieren in Dellenbach/Aletenbach - Bilanz 2009 des Gewässerschutzpiketts

04.02.2010
Am Sonntag, 31. Januar 2010 floss eine unbekannte Menge Dieselöl aus einem Öl-Tank eines Landwirtschaftsbetriebes in Wenslingen in den Dellenbach/Aletenbach. Die Feuerwehr konnte mit einer Ölsperre den Diesel zurückhalten und eliminieren. Weil das Kleingewässer schlecht zugänglich ist, bleiben die Sperren mehrere Tage im Gewässer. Im vergangenen Jahr wurde das Gewässerschutzpikett zu 180 Schadenfällen aufgeboten. Davon konnten die Pikettdienstleistenden rund 140 Schadenfälle, zu denen sie ausgerückt sind, vor Ort sachgerecht und abschliessend behandeln. Bei den restlichen 40 Fällen waren weitere Abklärungen notwendig.
Am Sonntagabend, 31. Januar 2010 meldete ein Anwohner, dass es in der Nähe eines Gewässers nach Diesel roch. Die Abklärungen der Polizei Basel-Landschaft und des Gewässerschutzpiketts des Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) ergaben, dass der Diesel von einem Dieselöltank eines Landwirtschaftsbetriebes stammt. Eine unbekannte Menge Öl gelangte ins Erdreich und über eine Sauberwasserleitung ins Gewässer. Auf dem Dellenbach/Aletenbach hatte es auf einer Länge von rund 400 Meter Ölschlieren. Die Feuerwehr Wenslingen errichtete Ölsperren, um das Öl zurückzuhalten und zu eliminieren. Weshalb der Dieselöltank Öl verlor ist noch Gegenstand weiterer Abklärungen. Wie viel Dieselöl ausgelaufen ist, ist unbekannt. Um die Ölschlieren zurückzuhalten, bleiben die Sperren mehrere Tage im Gewässer.
Jahresbilanz des Gewässerschutzpiketts 2009
Im vergangenen Jahr wurde das Pikett zu 180 Schadenfällen aufgeboten. Davon bearbeiteten die Pikettdienstleistenden rund 140 Schadenfälle vor Ort sachgerecht und abschliessend. In 25 Fällen wurde verunreinigtes Erdmaterial ausgehoben. Die Ölwehr Baselland errichtete bei 15 Ereignissen mit Mineralölen im Gewässer Ölsperren. Es ereigneten sich auch drei Fischsterben. Einmal wurde Schmutzwasser in einen Bach geleitet, bei den anderen zwei Fischsterben konnten weder Ursache noch Verursacher ermittelt werden. Diese Abklärungen gestalten sich bei Fischsterben häufig schwierig, da bereits kleinste Mengen eines zufliessenden giftigen Stoffes genügen, um eine massive Schädigung zu verursachen. Bei sämtlichen Schadensereignissen konnten die Spezialisten durch die veranlassten Massnahmen eine Kontamination von Grundwasser und Trinkwasser verhindern.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:  
Heinz Argenton, Amt für Umweltschutz und Energie, Leiter Gewässerschutzpikett, Tel. 079 237 13 41

Weitere Informationen.

Fusszeile