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02.07.2009
Weniger Luftverschmutzung durch die Sanierung der atmosphärischen Gasheizungen
Die Messkampagne der atmosphärischen Gasheizungen zeigt Wirkung. Durch die Sanierung von rund 3700 atmosphärischen Gasheizungen wird der Stickoxidausstoss in die Luft um 30 Tonnen pro Jahr reduziert.
Im Jahr 2005 wurden die Anforderungen an die atmosphärischen Gasheizungen in der eidgenössischen Luftreinhalte-Verordnung verschärft. Diese Massnahme drängte sich auf, weil die Luftbelastung mit Stickoxiden immer noch zu hoch ist. Eine modernere atmosphärische Gasheizung stösst zwei Drittel weniger Stickoxide in die Luft und verbraucht weniger Gas als eine alte Anlage.
Mit einer gezielten Kontrollkampagne haben die Feuerungskontrolleure der Gemeinden in den Jahren 2007 bis 2009 rund 4400 atmosphärische Gasheizungen mit Baujahr 1992 und älter im Kanton Basel-Landschaft kontrolliert. Die Ergebnisse der Messkampagne zeigen, dass 85 % der kontrollierten Anlagen die verschärften Grenzwerte nicht einhalten. Rund 3700 Anlagen mit zu hohen Luftschadstoffemissionen oder mit einem ungenügenden Wirkungsgrad müssen in den nächsten sechs Jahren erneuert werden. Durch den Ersatz dieser alten Gasfeuerungen kann der Stickoxid-Ausstoss im Kanton Basel-Landschaft insgesamt um rund 30 Tonnen pro Jahr vermindert werden. Neben der positiven Wirkung auf die Luftqualität hat der Ersatz von alten Anlagen auch eine positive Auswirkung auf die Beschäftigung der Heizungsbranche. Der Ersatz der Altanlagen mit schlechter Abgasqualität oder schlechtem Wirkungsgrad durch neue moderne Anlagen löst ein beachtliches Auftragsvolumen von rund 70 bis 80 Millionen Franken aus.
In den Jahren 2009 bis 2011 werden mit einer Messkampagne die atmosphärischen Gasfeuerungen mit Baujahr 1993 und jünger kontrolliert. Erwartungsgemäss weisen diese Anlagen tiefere Stickoxidemissionen auf als die älteren Anlagen. Somit wird auch die Beanstandungsquote deutlich tiefer ausfallen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Anton Nyfeler, Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 552 56 18
Liestal, 2. Juli 2009
Im Jahr 2005 wurden die Anforderungen an die atmosphärischen Gasheizungen in der eidgenössischen Luftreinhalte-Verordnung verschärft. Diese Massnahme drängte sich auf, weil die Luftbelastung mit Stickoxiden immer noch zu hoch ist. Eine modernere atmosphärische Gasheizung stösst zwei Drittel weniger Stickoxide in die Luft und verbraucht weniger Gas als eine alte Anlage.
Mit einer gezielten Kontrollkampagne haben die Feuerungskontrolleure der Gemeinden in den Jahren 2007 bis 2009 rund 4400 atmosphärische Gasheizungen mit Baujahr 1992 und älter im Kanton Basel-Landschaft kontrolliert. Die Ergebnisse der Messkampagne zeigen, dass 85 % der kontrollierten Anlagen die verschärften Grenzwerte nicht einhalten. Rund 3700 Anlagen mit zu hohen Luftschadstoffemissionen oder mit einem ungenügenden Wirkungsgrad müssen in den nächsten sechs Jahren erneuert werden. Durch den Ersatz dieser alten Gasfeuerungen kann der Stickoxid-Ausstoss im Kanton Basel-Landschaft insgesamt um rund 30 Tonnen pro Jahr vermindert werden. Neben der positiven Wirkung auf die Luftqualität hat der Ersatz von alten Anlagen auch eine positive Auswirkung auf die Beschäftigung der Heizungsbranche. Der Ersatz der Altanlagen mit schlechter Abgasqualität oder schlechtem Wirkungsgrad durch neue moderne Anlagen löst ein beachtliches Auftragsvolumen von rund 70 bis 80 Millionen Franken aus.
In den Jahren 2009 bis 2011 werden mit einer Messkampagne die atmosphärischen Gasfeuerungen mit Baujahr 1993 und jünger kontrolliert. Erwartungsgemäss weisen diese Anlagen tiefere Stickoxidemissionen auf als die älteren Anlagen. Somit wird auch die Beanstandungsquote deutlich tiefer ausfallen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Anton Nyfeler, Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 552 56 18
Liestal, 2. Juli 2009