Weitere Kraftwerke an der Birs müssen saniert werden

13.04.2016
Dem Lachs den Aufstieg ermöglichen

Der Lachs soll auch in der Birs wieder heimisch werden. Mehrere Kraftwerke an der Birs im Laufental sind für ihn aber ein unüberwindliches Hindernis. Der Regierungsrat hat deshalb angeordnet, dass das Kraftwerk Wasserfall Laufen sowie das Kraftwerk Dornachbrugg (beide Birseck Hydro AG) bis Ende 2019 zu sanieren sind. So soll die Fischgängigkeit (Fischauf- und -abstieg) wiederhergestellt werden und der Fischschutz verbessert werden.

Mit den Verfügungen setzt der Regierungsrat die im Jahr 2014 beschlossene und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) bestätigte strategische Planung zur Wiederherstellung der Fischwanderung um. Bereits am 4. Februar dieses Jahres hat der Regierungsrat gleichlautende Verfügungen erlassen für die Kraftwerke Juramill oberhalb von Laufen, Büttenen I und II in Grellingen, Moos in Grellingen und für das Kraftwerk Nenzlingermatten. Die Kraftwerkbetreiber sind durch das Gewässerschutzgesetz verpflichtet, die notwendigen Sanierungsmassnahmen zu planen und umzusetzen. Sie werden dafür gestützt auf das Energiegesetz entschädigt. Diese Entschädigung wird über den Netzzuschlag von 0,1 Rp. pro verbrauchte Kilowattstunde Strom finanziert.


Für Rückfragen:
Stephan Krähenbühl, Amt für Umweltschutz und Energie, Bau- und Umweltdirektion (BUD), 061 552 91 93