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Verpflichtungskredit Biodiversität und Landschaftsqualität

05.11.2013
Verpflichtungskredit wird weitergeführt:
Biodiv
ersität u nd Landschaftsqualität im Landwirtschaftsgebiet
 
Der Regierungsrat hat an seiner heutigen Sitzung die Weiterführung des Verpflichtungskredits zum Programm «Biodiversität und Landschaftsqualität im Landwirtschaftsgebiet» 2014 bis 2017 verabschiedet. Er betrachtet den Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt als unverzichtbaren Bestandteil der kantonalen Politik der Nachhaltigkeit.
 
Das kantonale Programm «Biodiversität und Landschaftsqualität im Landwirtschaftsgebiet» (bisher «ökologischer Ausgleich») hat zum Ziel, die einheimischen Tier- und Pflanzenarten des Landwirtschaftsgebiets zu erhalten und zu fördern. Zu diesem Zweck werden ökologisch wertvolle Landwirtschaftsflächen mit Bewirtschaftungsverträgen als «Biodiversitätsförderflächen» (bisher «ökologische Ausgleichsflächen») geschützt und gepflegt. Das Programm besteht seit 25 Jahren. Für die Realisierung bewilligte der Landrat jeweils mehrjährige Verpflichtungskredite.
 
Mit der neuen Agrarpolitik 2014 bis 2017 ändert das Direktzahlungssystem grundlegend. So werden neue Beitragskategorien, eine neue Qualitätsstufe für Biotope von nationaler Bedeutung und Pufferzonen bei nationalen Objekten eingeführt. Die Vertragsdauer wird auf acht Jahre verlängert (bisher sechs) und die Kostenbeteiligung des Bundes erhöht. So übernimmt der Bund ab dem Jahr 2014 die Ökoqualitätsbeiträge vollständig (bisher 80%) und die Vernetzungsbeiträge zu 90% (bisher 80%). Bei den neu eingeführten Landschaftsqualitätsbeiträgen beläuft sich der Bundesanteil ebenfalls auf 90%.
 
Für die Programm-Periode 2014 bis 2017 wird ein Bruttokredit von insgesamt 38 Mio. Franken beantragt. An diesen Kosten beteiligt sich der Bund voraussichtlich mit einem Gesamtbetrag von 33 Mio. Franken. Die verbleibenden Nettokosten zulasten des Kantons betragen somit 5 Mio. Franken unter der Voraussetzung, dass der Bund die Beitragssätze nicht verändert.
 
Die bisherigen personellen Ressourcen von insgesamt 230 Stellenprozenten werden zukünftig nicht mehr ausreichen, um die zusätzliche Mehrbelastung bewältigen zu können. Deshalb werden für den weiteren Vollzug des ökologischen Ausgleichs per 1. Januar 2014 zusätzlich 100 Stellenprozente als befristete Projektstelle bewilligt.

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