Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Verlegung Rheinstrasse in Salina Raurica

Verlegung Rheinstrasse in Salina Raurica

19.06.2013

Vernehmlassung abgeschlossen – Projekt auf Kurs



Das Schlüsselprojekt “Verlegung Rheinstrasse“ in Salina Raurica kommt gut voran. Die Vernehmlassung zum Vorprojekt bestätigt die Richtung, die das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft für den Neubau und den Rückbau der Rheinstrasse zwischen Pratteln und Augst eingeschlagen hat. Die Rückmeldungen fliessen ab Juli 2013 in das Bauprojekt ein.

Der Spezialrichtplan „Salina Raurica“ des Kantons Basel-Landschaft sieht vor, die Prattler Rheinstrasse im Abschnitt zwischen Salinen- und Frenkendörferstrasse nach Süden zu verlegen. Die neue, zweispurige Kantonsstrasse wird in rund 2.5 km Länge parallel zur Autobahn A2 verlaufen. Sobald die neue Kantonsstrasse in Betrieb ist, kann der betroffene Abschnitt der heutigen Rheinstrasse zurückgebaut und seiner veränderten Nutzung entsprechend gestaltet werden. Ihn erwartet eine Zukunft als Langsamverkehrsachse für Velofahrer und Fussgänger, die in ein Naherholungsgebiet und einen vernetzten, zusammenhängenden Lebensraum eingebettet ist.

Das federführende Tiefbauamt Basel-Landschaft gab Anfang Jahr den Entwurf des Vorprojektes „Verlegung Rheinstrasse“ verwaltungsintern sowie extern bei den Gemeinden Pratteln und Augst und weiteren öffentlichen Stellen in die Vernehmlassung.

Komplexe Planungsprozesse

Die Vernehmlassung ist Mitte Juni abgeschlossen worden. Die Anliegen sind vielfältig und reichen von der Archäologie (Schutz römischer Gräberfelder und Siedlungen) über den Grundwasserschutz oder Aspekte der ökologischen Vernetzung bis zu den eigentlichen strassenbautechnischen und betrieblichen Stellungnahmen, die vor allem seitens ASTRA und den beiden direkt betroffenen Gemeinden eingegangen sind. Die Vernehmlassung hat keine grossen Differenzen zum Projekt oder Zielkonflikte verschiedener Parteien zu Tage gefördert. Die Rückmeldungen lassen sich auf Ebene Bauprojekt prüfen beziehungsweise berücksichtigen. Für den Langsamverkehr legen die Gemeinden eine Wunschlinienführung fest; die Schnittstellen werden ins kantonale Bauprojekt übernommen. Im Hinblick darauf ist die Namensgebung für die verlegte Kantonsstrasse durch die Gemeinde Pratteln zu klären. In dieser Projektphase wird auch ein Umweltverträglichkeitsbericht erstellt.

Wichtige Grundlage für eine realistische Planung der Leistungsfähigkeit der Kantonsstrasse sind die Prognosen zum Verkehrsaufkommen. Diese Daten werden momentan im Rahmen einer detaillierteren Neumodellierung berechnet, insbesondere um die Verkehrsströme an den Anschlussknoten zur Autobahn A2 in Spitzenzeiten abzubilden.

Ende 2014 ist mit der öffentlichen Mitwirkung und anschliessend mit der öffentlichen Planauflage zu rechnen. Der Baubeginn der verlegten Rheinstrasse kann aus heutiger Sicht und bei weiterhin gutem Projektverlauf etwa Mitte 2016 erfolgen.
 
Dieser Übersichtsplan und weitere Informationen sind auf
www.salina-raurica.ch/projekt/mobilitaet/verlegung-rheinstrasse/ abrufbar.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Liestal, 19. Juni 2013


Abb. 1: Übersichtsplan
Die nach Süden an die Autobahn A2 verlegte Kantonsstrasse mündet mit Kreiseln in die Salinen- bzw. Frenkendörferstrasse. Dazwischen bietet sie an zwei Punkten Anschluss an das zukünftige kommunale Strassennetz. Die heutige Rheinstrasse wird für den Langsamverkehr (Fussgänger und Velofahrer) zurückgebaut. Bestehende und neue Grünstrukturen entlang der neuen Strasse tragen zur ökologischen Vernetzung zwischen Ergolzraum und dem östlichen Hardwald bei. Gleiches gilt für Grünverbindungen zum bewaldeten Rheinbord.
Übersichtsplan: Maxime Juillerat, Globografik

Abb. 2. Foto Salina Raurica von Westen
Das rund 75 Hektaren grosse Entwicklungsgebiet Salina Raurica zwischen der Autobahn A2 und dem Rhein, von Westen her gesehen. Im Vordergrund das zukünftig vom Coop-Neubau beanspruchte Areal. Im rechten Bildhintergrund sind das Rheinkraftwerk Augst sowie die Überbauung "Längi" in Pratteln zu erkennen.
Foto: Maxime Juillerat, Globografik  

Weitere Informationen.

Bild Legende:
Bild Legende:

Fusszeile