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Verbindliche Dotierwassermenge für den Birsig

26.03.2013
Im Birsig soll unterhalb der Entnahmestelle für den Rümelinbach genügend Wasser verbleiben, damit Fische dort einen Lebensraum finden. Der Regierungsrat hat darum an seiner heutigen Sitzung beschlossen, für die Restwasserstrecke unterhalb der Abzweigung des Rümelinbachs eine verbindliche Dotierwassermenge festzulegen.
 
Bis 2004 verlief der Birsig von der Entnahmestelle zur Speisung des Rümelinbachs bis zur Stadtgrenze eingedolt bzw. in einem vollständig gepflasterten Bachbett. Eine standorttypische Gewässerfauna konnte sich so nicht einstellen. Mit der Renaturierung des Birsigs in den Jahren 2004/2005 erhielt das Gewässerbett mehr Struktur. Fische fanden wieder einen Lebensraum.
 
Ein Fischsterben am 22. Juli 2010 führte jedoch drastisch vor Augen, dass in Trockenzeiten die im Birsig verbleibende Restwassermenge den renaturierten Verhältnissen zeitweise nicht mehr genügt. Es ist daher notwendig, für die durch die Wasserentnahme des Rümelinbachs im Birsig entstehende Restwasserstrecke eine verbindliche Dotierwassermenge festzulegen.
  Wasser für den Zolli - Nutzung eines Jahrhunderte alten Rechtes
 
Die Stadt Basel entnimmt dem Birsig in Binningen Wasser und leitet es über einen Kanal, den Rümelinbach, in Richtung Zoologischen Garten Basel ab. Die Wasserentnahme ist gemäss Staatsarchiv des Kantons Basel-Stadt seit dem 13. Jahrhundert urkundlich fassbar. Das Recht zur Wasserableitung ist auch im Grundbuch der Gemeinde Binningen festgehalten.

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