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Ungereinigtes Abwasser in die Ergolz eingeleitet

09.08.2019

Am Wochenende vom 27. und 28. Juli 2019 gelangte via die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Ergolz 2 in Füllinsdorf eine grössere Menge Abwasser ungereinigt in die Ergolz. Die bisherigen Abklärungen haben ergeben, dass diese Einleitung mutmasslich die Folge einer Fehlbedienung an der Anlagensteuerung sowie der hohen Niederschlagsmengen war. Es konnten keine Personen- oder Umweltschäden festgestellt werden.

Eine mutmasslich fehlerhafte Bedienung der Anlage hatte zur Folge, dass ungereinigtes Abwasser nicht auf die ARA, sondern in die Mischwasserbecken vor der ARA geleitet wurde. Die Mischwasserbecken dienen bei hoher Regenintensität zur Zwischenspeicherung von Abwasser. Das dort aufgefangene Mischwasser wird nach Regenende in der ARA behandelt. Bei Auftreten der hohen Niederschlagsmengen am Wochenende vom 27. und 28. Juli 2019 waren die Mischwasserbecken bereits mit dem fehlgeleiteten Abwasser gefüllt. Dieses Abwasser wurde aufgrund des Regens in die Ergolz entlastet. Insgesamt geht das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) von einer Menge von 14`000 Kubikmetern aus.

Wegen der Niederschläge ist auch die Wasserführung der Ergolz massiv angestiegen. Deshalb wurde das eingeleitete, ungereinigte Abwasser stark verdünnt. Bei einer Kontrolle des Gewässers am 29. Juli 2019 konnten keine Schäden festgestellt werden. Eine Gefährdung von Personen aufgrund dieser Einleitung kann ausgeschlossen werden.

Aufgrund des Vorfalls überprüft das Amt für industrielle Betriebe (AIB) der Bau- und Umweltschutzdirektion die Prozesse und Abläufe. Das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) als Aufsichtsbehörde wird in den nächsten Tagen Anzeige gegen unbekannt wegen Gewässerverschmutzung bei der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft einreichen.

Für Rückfragen:
Nico Buschauer, Leiter Kommunikation BUD, Telefon 061 552 20 02

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