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15.05.2009
Trinkwasser in Schönenbuch einwandfrei
Die neusten Trinkwasseranalysen des Baselbieter Amtes für Umweltschutz und Energie (AUE) bestätigen: Das Trinkwasser in Schönenbuch ist einwandfrei.
Die neusten Analysen des Grundwassers dagegen haben eine neue Belastungsquelle aufgezeigt. Im Grundwasser entlang der Landesgrenze wurden Spurenstoffe gefunden, die auf Ablagerungen bzw. Deponien schliessen könnten. Diese Stoffe können aufgrund der Grundwasserfliessrichtung nicht aus der bekannten Deponie Le Letten stammen. Das AUE vermutet daher als Quelle die ehemalige Deponie Grien in Frankreich, unmittelbar an der Landesgrenze. Aufgrund der analytischen Befunde ist anzunehmen, dass dort ähnliche Stoffe wie im Le Letten deponiert wurden.
Das AUE wird nun durch zusätzliche Messstellen das Grundwasser im Bereich Le Letten und Grien detaillierter auf den vermuteten Abstrom der Deponien untersuchen und das Grundwasserfliessfeld noch genauer bestimmen. Eine altlastenrechtliche Bearbeitung der ehemaligen Deponie Grien obliegt den französischen Behörden. Das AUE wird diese bei ihren Abklärungen unterstützen.
Längerfristig könnte als Sicherungsmassnahme aufgrund der dem AUE vorliegenden Berichte verschiedener Experten die Aufbereitung des Trinkwassers im Raum Schönenbuch sinnvoll sein. Dies speziell auch im Hinblick auf die bevorstehende Sanierungsmassnahmen auf französischem Boden. Das AUE wird deshalb die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Vorbehandlung prüfen lassen.
Bisher konnte das AUE bei den alle neun Monaten durchgeführten Untersuchungen seit 2006 keine deponiespezifischen Stoffe im Trinkwasser nachweisen. Die Qualität und der Aufwand der Analysen entspricht derjenigen der Deponieuntersuchungen in Muttenz.
Das AUE hat die Gemeinden Allschwil und Schönenbuch sowie die französischen Umweltbehörden über die Resultate und das weitere Vorgehen informiert.
Die beiden Deponien Le Letten und Grien liegen auf französischen Hoheitsgebiet. Die Kommunikation über das Sanierungsprojekt und die Sicherungsmassnahmen der Deponie Le Letten erfolgt über die Präfektur, sobald die entsprechenden Vorarbeiten getätigt sind.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Dr. Adrian Auckenthaler, Amt für Umweltschutz und Energie, Leiter Ressort Gewässer und Altlasten, Tel. 076 362 09 36
Liestal, 15. Mai 2009
Die neusten Analysen des Grundwassers dagegen haben eine neue Belastungsquelle aufgezeigt. Im Grundwasser entlang der Landesgrenze wurden Spurenstoffe gefunden, die auf Ablagerungen bzw. Deponien schliessen könnten. Diese Stoffe können aufgrund der Grundwasserfliessrichtung nicht aus der bekannten Deponie Le Letten stammen. Das AUE vermutet daher als Quelle die ehemalige Deponie Grien in Frankreich, unmittelbar an der Landesgrenze. Aufgrund der analytischen Befunde ist anzunehmen, dass dort ähnliche Stoffe wie im Le Letten deponiert wurden.
Das AUE wird nun durch zusätzliche Messstellen das Grundwasser im Bereich Le Letten und Grien detaillierter auf den vermuteten Abstrom der Deponien untersuchen und das Grundwasserfliessfeld noch genauer bestimmen. Eine altlastenrechtliche Bearbeitung der ehemaligen Deponie Grien obliegt den französischen Behörden. Das AUE wird diese bei ihren Abklärungen unterstützen.
Längerfristig könnte als Sicherungsmassnahme aufgrund der dem AUE vorliegenden Berichte verschiedener Experten die Aufbereitung des Trinkwassers im Raum Schönenbuch sinnvoll sein. Dies speziell auch im Hinblick auf die bevorstehende Sanierungsmassnahmen auf französischem Boden. Das AUE wird deshalb die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Vorbehandlung prüfen lassen.
Bisher konnte das AUE bei den alle neun Monaten durchgeführten Untersuchungen seit 2006 keine deponiespezifischen Stoffe im Trinkwasser nachweisen. Die Qualität und der Aufwand der Analysen entspricht derjenigen der Deponieuntersuchungen in Muttenz.
Das AUE hat die Gemeinden Allschwil und Schönenbuch sowie die französischen Umweltbehörden über die Resultate und das weitere Vorgehen informiert.
Die beiden Deponien Le Letten und Grien liegen auf französischen Hoheitsgebiet. Die Kommunikation über das Sanierungsprojekt und die Sicherungsmassnahmen der Deponie Le Letten erfolgt über die Präfektur, sobald die entsprechenden Vorarbeiten getätigt sind.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Dr. Adrian Auckenthaler, Amt für Umweltschutz und Energie, Leiter Ressort Gewässer und Altlasten, Tel. 076 362 09 36
Liestal, 15. Mai 2009