Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Suche nach Deponiestandorten im östlichen Kantonsteil

Suche nach Deponiestandorten im östlichen Kantonsteil

22.07.2014
Der Kanton Basel-Landschaft sucht nach neuen Ablagerungsmöglichkeiten für Aushub und andere nicht verwertbare mineralische Bauabfälle in den Bezirken Liestal, Sissach und Waldenburg. Damit soll, in enger Kooperation mit der Bauwirtschaft, der heutige Engpass entschärft und die Entsorgungssicherheit für die Zukunft verbessert werden.

Bei jedem Bauvorhaben, ob öffentlich oder privat, entstehen grosse Mengen an Bauabfällen. Ein wesentlicher Teil dieser Abfälle findet heute den Weg in die Verwertung, doch bleibt gerade beim Aushub und beim Bauschutt immer noch ein Volumen, von jährlich mehreren hunderttausend Kubikmetern, das auf Inertstoffdeponien abgelagert werden muss. Dies gestaltet sich in den dicht besiedelten Gebieten immer schwieriger, sodass die Transportdistanzen und die Entsorgungskosten laufend ansteigen.

Die Kantone haben den gesetzlichen Auftrag, den Bedarf an Deponievolumen für einen Zeit­raum von 10-15 Jahren zu ermitteln und geeignete Deponiestandorte raumplanerisch festzu­legen (Richtplan). Nachdem für den westlichen Kantonsteil (Bezirke Arlesheim und Laufen) zusammen mit den angrenzenden Bezirken des Kantons Solothurn eine Standortevaluation durchgeführt worden ist, die nun kurz vor dem Abschluss steht, soll nun auch im östlichen Kantonsteil ein analoges Verfahren erfolgen.

In einem ersten Schritt werden alle Flächen erhoben, welche als Ablagerungsstandort in Betracht fallen. Diese Arbeiten werden durch ein spezialisiertes Ingenieurbüro im Auftrag des Kantons durchgeführt. Darin eingeschlossen sind auch Vorschläge von Bauunternehmungen, Gemeinden oder Privaten. Anschliessend erfolgt eine schrittweise Selektion und Bewertung, um die am besten geeigneten Standorte zu ermitteln, welche dann unter Einbezug der Standortgemeinden näher überprüft werden. Die verbleibenden Standorte werden schliesslich vom Kanton im Richtplan ausgewiesen, was den Weg für die konkrete Projektierung der Deponien öffnet.

Die Gemeinden im Planungsgebiet sind über die Bedarfssituation und das geplante Vorgehen direkt informiert worden und werden auch weiterhin über die Arbeiten und deren Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Weitere Informationen.

Fusszeile