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Strassenbelag löst Radioaktivitätsalarm aus

25.06.2010
Gestern 24. Juni 2010 löste am späten Vormittag eine automatische Messanlage für Radioaktivität im Hafen Birsfelden einen Alarm aus. Die Anlage zeigte bei Lastwagen mit ausgefrästem Asphalt erhöhte Werte auf. Der Asphalt stammte von Belagserneuerungsarbeiten der H2 Lausen-Sissach und sollte verschifft werden.

Wie für solche Fälle vorgesehen wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Die Baustelle in Lausen und die Messstelle in Birsfelden wurden abgesperrt und es wurden Radioaktivitäts-Messungen vorgenommen. Bei Radioaktivitätsereignissen wird automatisch die Nationale Alarmzentrale informiert sowie Spezialisten des Paul Scherrer Instituts (PSI) aufgeboten.

Die von der Messanlage und den Spezialisten gemessene Radioaktivität ist natürlichen Ursprungs im Kiesmaterial. Die eingeleiteten Messungen bei der Baustelle und der Messanlage ergaben, dass für Mensch und Umwelt zu keiner Zeit Gefahr bestand, weil es sich eben um eine natürliche Strahlung handelt, wie sie zum Beispiel auch in den Bergen gemessen wird. Die SUVA hat unterdessen die Baustelle wieder freigegeben, da es sich um eine so genannte natürliche Strahlung von geringer Aktivität handelt.

Im Einsatz standen gestern das Schadenplatzkommando des Kantonalen Krisenstabes, das Sicherheitsinspektorat, das Tiefbauamt, die Polizei BL, die Feuerwehr Pratteln, die ABC-Wehr BL mit Messzug, der Chemiefachberater BL, Experten des Paul Scherrer Instituts und Vertreter der involvierten Strassenbaufirmen.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:
Rolf Klaus, Leiter Sicherheitsinspektorat, Tel. 079 237 13 38

Liestal, 25. Juni 2010

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