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Start in die nächste Phase der Entwicklungsplanung: 2. ELBA-Forum mit zahlreichen Anregungen

31.10.2011
Zukunftsbilder für den Raum Leimental-Birseck-Allschwil werden im kommenden Jahr zu umfassenden Planungen konkretisiert. Die Bevölkerung konnte am Samstag ihre Anliegen und Bedürfnisse in diesen Prozess einbringen. Am ELBA-Forum in Therwil wurde rege über die Weiterentwicklung der Region diskutiert.

Das Interesse an der Weiterentwicklung des Raums Leimental-Birseck-Allschwil ist gross: Gemeindepräsident Reto Wolf und Regierungsrätin Sabine Pegoraro durften am Samstagvormittag rund 70 Personen in der Mehrzweckhalle in Therwil begrüssen. Die Bau- und Umweltschutzdirektion hatte eingeladen zum zweiten Forum ELBA (Entwicklungsplanung Leimental-Birseck-Allschwil).

Aufmerksam wurden die drei Planungsideen begutachtet, welche die Projektsteuerung Ende September für die weitere Vertiefung ausgewählt hatte. Es handelt sich um drei verschiedene Stossrichtungen, die sich im Hinblick auf den Ausbau von Strassen- und Schienennetzen, auf das Siedlungswachstum und auf den Umgang mit der Landschaft unterscheiden. In engagierten Diskussionen trugen die Forumsteilnehmer zusammen, welche Aspekte noch fehlen und welche weiter zu vertiefen sind.

Zahlreiche Hinweise betrafen die zukünftige Ausgestaltung des Verkehrs. Sowohl mögliche Ergänzungen des Strassennetzes als auch die Frage, welche Wege vermehrt mit dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt werden sollen, beschäftigten die Teilnehmer. So wurde unter anderem die Bedeutung und zukünftige Ausgestaltung von Tangentialverbindungen wie Dornach-Reinach-Therwil diskutiert.

Ein weiterer Diskussionsgegenstand war das Wachstum der Siedlung. Wenn Landschaftsräume erhalten werden sollen, sei Verdichtung erforderlich, so die anwesenden Planer. Die Teilnehmer betonten, dass dabei beachtet werden müsse, dass trotzdem ein attraktives Wohnumfeld erhalten bleibe.

Das zweite ELBA-Forum bildete den Abschluss einer Mitwirkungsphase, während der die Lösungsansätze aller Planungsteams auch in Ausstellungen gezeigt worden sind. Die eingegangenen Hinweise und Anregungen werden von der Projektleitung als Grundlage verwendet, um die Aufträge an die Planungsteams für die nun folgende Vertiefungsphase zu formulieren. Im Rahmen einer Testplanung werden die Zukunftsbilder näher untersucht und mit detaillierteren Überlegungen ergänzt. Zum Abschluss dieser Phase im Herbst 2012 ist wiederum ein öffentliches Forum geplant.

Das Projekt ELBA, das gemeinsam mit den Nachbarkantonen Basel-Stadt und Solothurn sowie mit französischen Partnern durchgeführt wird, hat zum Ziel, eine Vorstellung für die Entwicklung des Raums in den nächsten 20 bis 40 Jahren zu entwerfen. Ausgehend von Prognosen zur Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung werden die Möglichkeiten ausgelotet, wie sich die Region zukünftig entwickeln könnte. Zwei Alternativen, dargestellt in Form von Richtplananpassungen, sollen 2014 dem baselbieter Landrat zum Entscheid unterbreitet werden.

Umfassende Informationen zum Projekt ELBA unter www.elba.bl.ch . Dort finden sich die Arbeiten aller Planungsteams und demnächst auch der Ergebnisbericht zum 2. Forum.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen (bis 15.00 Uhr):
Martin Schaffer, Tiefbauamt, Projektleitung ELBA, Tel. 061 552 54 13

Liestal, 31. Oktober 2011

Weitere Informationen.

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