Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / „Stadt Liestal – Hochwasserschutz und Revitalisierung Orisbach“ reif für die Bewilligungsphase

„Stadt Liestal – Hochwasserschutz und Revitalisierung Orisbach“ reif für die Bewilligungsphase

03.11.2017 09:19
Heute, 3. November 2017 startet die öffentliche Mitwirkung zum Projekt „Hochwasserschutz und Revitalisierung Orisbach“. Die Mitwirkung dauert bis am Mittwoch, 6. Dezember 2017. Während dieser Zeit liegen Pläne und Projektunterlagen bei der Stadtverwaltung Liestal zur Einsicht auf.
 
Das Projekt in Liestal ist auf Durchleitung ausgerichtet. Ankommendes Wasser soll sicher und vollständig in seinem Bachbett durch die Siedlung hindurchgeführt werden. Dafür sind an verschiedenen Stellen unterschiedliche bauliche Massnahmen notwendig, welche die Abflusskapazität des Orisbach erhöhen und ihre Fliessgeschwindigkeit regulieren:
–      Vertiefen des Flussbetts (Eintiefung)
–      Verbreitern des Orisbachs (Ufergestaltung)
 
Durch die hohe Planungs- und Bautätigkeit im Gebiet „Zentrum Nord“ und die teilweise bereits umgesetzten Quartierpläne Weierweg und Rebgarten müssen verschiedene Uferpartien neugestaltet und der Hochwasserschutz verbessert werden. Der Orisbach, welcher in diesem Abschnitt einen innerstädtischen Charakter aufweist, soll mit ufergestaltende Massnahmen aufgewertet und als Erholungselement neu definiert werden. Die Gesamtplanung erstreckt sich von der Allee (Postdurchlass) bis zur Mündung in die Ergolz. Das vorliegende Bauprojekt umfasst den Abschnitt ab der Brücke Rheinstrasse bis zur Ergolzmündung. Die Baumassnahmen erstrecken sich auf ca. 300 Meter Bachlänge. Der Abschnitt Allee bis Lüdinpark wurde wegen der aktuellen Neuplanung des Postareals zurückgestellt.
 
Das Bauprojekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal und einem Landschaftsplaners entwickelt. Insbesondere die Ufergestaltung entlang der Quartierplanungen führt zu einer ökologischen Aufwertung des Orisbachs. Die geplanten Uferzugänge und Erholungsräume beleben das Erscheinungsbild des Gewässers und schaffen für die Bevölkerung einen attraktiven Erholungsraum.
 
Die Gesamtkosten für den Hochwasserschutz und Revitalisierung betragen 2.87 Mio. Franken (inkl. Mehrwertsteuer). An dieser Summe beteiligt sich der Bund zu 35 Prozent. Die restlichen rund 2.4 Mio. Franken verteilen sich laut kantonalem Wasserbaugesetz (WBauG, Paragraph 19) zu 80 Prozent auf den Kanton und zu 20 Prozent auf die Anstösser.
 
Für Rückfragen:
Michael Schaffner, Wasserbau/Gewässerunterhalt, Tiefbauamt Kanton Basel-Landschaft, Tel. 061 552 54 73

Weitere Informationen.

Fusszeile