Solarstrom-Offensive auf kantonseigenen Dächern

06.01.2022
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Der Kanton Basel-Landschaft hat zahlreiche kantonseigene Bauten mit Photovoltaikanlagen aufgerüstet. Der zu erwartende Energieertrag liegt bei rund 800'000 kWh pro Jahr, was dem Stromverbrauch von rund 170 Einfamilienhäusern entspricht. Die Kosten für die Photovoltaikanlagen wurden durch den Landrat im Rahmen der Baukredite und des Investitionsprogramms bewilligt. 

In den vergangenen beiden Jahren installierte das Hochbaumamt des Kantons Basel-Landschaft auf Dächern von kantonseigenen Bauten knapp 3'900 m2 Photovoltaikanlagen. So wurden die Sekundarschulen Hinterzweien in Muttenz, Gerenmatt in Arlesheim, Laufental in Laufen, Lärchen in Münchenstein und Rheinpark in Birsfelden sowie der Werkhof Kreis 3 in Sissach und auch die neue Fachhochschule in Muttenz mit Total 2'177 Solarmodulen ausgerüstet. Der zu erwartende Energieertrag liegt bei rund 800'000 kWh pro Jahr. Durch den selbst produzierten Strom kann der ganze Elektrizitätsbedarf des jeweiligen Anlagenstandorts abgedeckt werden. 

Mit dieser Solar-Offensive folgt das Hochbauamt den Aufträgen des Landrats: Der Kanton soll einerseits ein Vorbild für andere Investoren sein und andererseits auch mit möglichst viel selbst produziertem solarem Strom den wachsenden Bedarf an den Schulen und den weiteren Bauten decken. Die Kosten wurden durch den Landrat im Rahmen der Baukredite und des Investitionsprogramms bewilligt. 

Weitere Anlagen in Planung
Bereits kurz vor der Ausführung steht die künftig grösste kantonseigene Photovoltaikanlage auf dem Neubau des Sammlungszentrums Augusta Raurica in Augst. Mit den über 400 Modulen können zusätzlich 450'000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugt werden. In den kommenden Jahren sind weitere Anlagen auf den Sekundarschulen Tannenbrunn in Sissach und Frenke in Liestal sowie dem Massnahmezentrum Arxhof in Niederdorf geplant.