Sissach SEK I, Ersatzneubau Tannenbrunn: Projekt „Enkelin“

19.01.2015

Sissach SEK I, Ersatzneubau Tannenbrunn: Jury und Regierung empfehlen das Projekt „Enkelin“



Der Wettbewerb für den Ersatzneubau auf der SEK I-Schulanlage Tannenbrunn in Sissach ist abgeschlossen. Gewonnen hat das Projekt „Enkelin“ des Architekturbüros Lukas Back Architekt MSc ETH aus Basel. Der Regierungsrat hat der Empfehlung des Preisgerichts zugestimmt und die Weiterbearbeitung des Projekts beschlossen. Der Neubau soll die Altbau-Trakte ersetzen und die Anlage Tannenbrunn um eine angemessene Aula erweitern.

Rund ein halbes Jahr nach dem Landratsbeschluss zum Baukredit liegt mit dem Ergebnis des Wettbewerbs ein konkreter Entwurf für den Ersatzneubau der Trakte C, D und E auf der Schulanlage Tannenbrunn in Sissach vor.

Dadurch wird eine Lösung herbeigeführt, mit der langfristig der Bedarf an flexibel nutzbarem Schulraum gedeckt werden kann. Durch die Neubaulösung kann den Anforderungen an ein modernes Schulgebäude entsprochen werden.

Mit dem Projekt Enkelin setzte sich das Architekturbüro Lukas Back Architekt MSc ETH aus Basel gegen 25 Mitbewerbende durch. Das Projekt überzeugt im Gesamten sowohl städtebaulich als auch in der architektonischen Ausgestaltung. In der Umsetzung des Raumprogramms entspricht es weitestgehend den Vorstellungen der Nutzer und weist in allen Themenbereichen ein konsistent hohes Niveau auf. Es besticht durch seine präzise städtebauliche Setzung und den subtilen Umgang mit dem Bestand. Die Nutzungsverteilung und die klare Organisation im Innern schaffen hohe räumliche Qualitäten. Die neuen Aussenräume sind stringent aus den funktionalen Bedürfnissen entwickelt und beleben das schulische Gesamtensemble der Sekundarschule Sissach.

Mit der Projektierung soll nun sofort begonnen und das Bauprojekt ausgearbeitet werden. Der Bezug des Gebäudes wird im Jahr 2018 erfolgen.

Die Wettbewerbsbeiträge werden im Spenglerpark, Gebäudetrakt B, 1. Obergeschoss, an der Emil Frey-Strasse 100 in 4142 Münchenstein öffentlich ausgestellt. Die Ausstellung dauert vom Dienstag 20. Januar 2014 bis Donnerstag 29. Januar 2014. Sie ist von Montag bis Samstag zwischen 9 und 17 Uhr, sowie am Sonntag zwischen 11 und 15 Uhr frei zugänglich.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

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