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Salina Raurica: Verpflichtungskredit für die Verlegung der Hauptverkehrsstrasse 3/7 und das Mobilitätsmanagement
Ein Schlüsselprojekt in der Entwicklungsplanung Salina Raurica ist die Verlegung der Hauptverkehrsstrasse 3/7 vom Rheinufer, neu entlang der Autobahn, sowie der Rückbau der bestehenden Rheinstrasse und ihre Umnutzung als Langsamverkehrsachse. Der Regierungsrat hat dem Landrat einen Baukredit in der Höhe von 51‘860‘000 Franken und einen Nachtrag zum bestehenden Landerwerbskredit von 4‘740‘000 Franken beantragt. Zudem wird ein Kredit für den Aufbau eines Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in Höhe von 900‘000 Franken beantragt.
Die Strassenverlegung basiert auf dem Spezialrichtplan Salina Raurica innerhalb des Kantonalen Richtplans. Die neue Kantonstrasse mit einer Länge von ca. 2,4 Kilometern wird als zweispurige Hauptverkehrsstrasse ausgebildet. Im Westen schliesst die neue Hauptverkehrsstrasse kurz nach dem Knoten Salinenstrasse/Rheinstrasse an die bestehende Rheinstrasse an. Im Osten wird die neue Strasse mit einem neuen Kreisel an die bestehende Frenkendörferstrasse angebunden. Das Trassee der neuen Hauptverkehrsstrasse beinhaltet unter anderem drei neue Verkehrsknoten und zwei Unterführungen. Die neuen Verkehrsknoten werden alle als Kreisel ausgebildet und bilden den Anschluss für das kommunale Strassennetz. Die bestehende Rheinstrasse wird auf einer Länge von ca. 1,4 Kilometern als separater Fuss- und Radweg zurückgebaut.
Die neue Strasse ist eine wichtige Voraussetzung für die neue Arealentwicklung Salina Raurica. Sie ermöglicht eine optimale Erschliessung und Anbindung des Entwicklungsgebietes an das Kantonsstrassennetz.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 71 Mio. Franken inkl. MwSt. Davon sind für die gesamten Bau- und Honorarkosten 55,76 Mio. Franken und für den Landerwerb 15,24 Mio. Franken vorgesehen. Für die Projektierung wurde vom Landrat schon früher ein Kredit von 3,9 Mio. Franken gesprochen und für den Landerwerb im Jahr 2009 ein Kredit über 10,5 Mio. Franken. Für die Realisierung des Projektes wird somit ein Baukredit in der Höhe von 51,86 Mio. Franken und ein Nachtrag zum Landerwerb von 4,74 Mio. Franken beim Landrat beantragt.
Der Bund beteiligt sich am Projekt im Rahmen des Agglomerationsprogramms mit maximal 16,34 Mio. Franken.
Die Befriedigung der Mobilitätsbedürfnisse ist eine wichtige Voraussetzung für die erwünschte Entwicklung in Salina Raurica. Die Sicherung der Erreichbarkeit unter den bestehenden Rahmenbedingungen ist eine zentrale Herausforderung für den Erfolg des Entwicklungsgebiets. Der Landrat hat die Bau- und Umweltschutzdirektion beauftragt ein Mobilitäts- und Verkehrsmanagement zu entwickeln.
Basierend auf den vorliegenden Untersuchungen wird darum auch ein Kredit von 900‘000 Franken für den Aufbau eines Mobilitäts- und Verkehrsmanagement beantragt. Es sollen einzelne Massnahmen umgesetzt und das Zusammenwirken mit weiteren Trägern (Gemeinden, Unternehmen usw.) ermöglicht werden. Wesentliche Massnahmen werden allerdings auch komplett in den Zuständigkeitsbereich Dritter fallen.
Für Rückfragen:
Axel Mühlemann, Leiter Fachbereich Projektmanagement, Tiefbauamt, Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), 061 552 54 89