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15.06.2012
Runder Tisch Wildenstein:
Runder Tisch Wildenstein: Mögliche Lösung für Übernahme von Schloss und Hofbetrieb
Die Teilnehmenden an einem Runden Tisch Wildenstein haben gestern Donnerstag zur Kenntnis genommen, dass sowohl für die Überführung des Schlosses Wildenstein in eine Stiftung als auch für die Weiterführung des neben dem Schoss liegenden Hofbetriebs eine allseits zufriedenstellende Lösung möglich ist. Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion, informierte die Teilnehmenden über die entsprechenden Verhandlungen mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank (Schloss) und mit der Christoph Merian Stiftung (Gutsbetrieb).
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) ist bereit, auf das Jubiläumsjahr 2014 gemeinsam mit dem Kanton und weiteren Stiftungsträgern eine Stiftung Schloss Wildenstein zu gründen. Der Kanton würde das Schloss gemäss Pegoraro im Baurecht einbringen. Die BLKB will die Stiftung mit einem namhaften Betrag ausstatten. Auf diese Weise könnte der Betrieb und Unterhalt des Schlosses für die nächsten 25 bis 40 Jahre aufrechterhalten werden. Der Kanton würde – wie im Entlastungspaket vorgesehen – von den Unterhaltskosten befreit. Gleichzeitig bliebe das Schloss ein "Volksschloss", also öffentlich zugänglich. Dieser Umstand ist allen Beteiligten und auch der BLKB ganz wichtig. Das Überführen des Schlosses Wildenstein in eine Stiftung bedarf der Zustimmung durch den Landrat. Eventuell hat das Volk das letzte Wort.
Neu interessiert sich die Christoph Merian Stiftung (CMS) für den Gutsbetrieb Wildenstein. Die CMS möchte den Betrieb mit dem jetzigen Pächter langfristig weiterführen. Sie besitzt bereits andere ökologische Bauernhöfe und ist deshalb überzeugt, dass sie für die Übernahme des Hofbetriebs Wildenstein geradezu prädestiniert sei. Die CMS ist bereit, den aus tierschützerischen Gründen notwendigen Freilaufstall auf eigene Kosten zu erstellen. Sie ist auch bereit, sämtliche naturschützerischen Auflagen des Kantons zu erfüllen.
Da die CMS den Bauernhof nicht selber betreiben, sondern dies dem jetzigen Pächter überlassen will, muss sie gemäss bäuerlichem Bodenrecht zwingend Eigentümerin werden. Sie muss den Hof also kaufen. Dem steht ein Landratsbeschluss entgegen, wonach sowohl die Schlösser als auch die Gutsbetriebe des Kantons nur im Baurecht abgegeben werden dürfen.
Wie Regierungsrätin Sabine Pegoraro darlegte, muss nun geprüft werden, ob und wie der Landratsbeschluss für den Gutsbetrieb geändert werden kann. Vorstellbar wäre ein Gegenvorschlag zur noch nicht eingereichten Initiative „Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen".
Da die neuen Tierschutzbestimmungen bereits auf den 1. September 2013 in Kraft treten, muss der Freilaufstall des Gutsbetriebs Wildenstein dringend saniert werden. Der Regierungsrat hat bereits eine entsprechende Vorlage über CHF 1,7 Mio an den Landrat überweisen. Diese wird zurzeit von der landrätlichen Bau- und Planungskommission beraten. Sollte die CMS den Gutsbetrieb erwerben dürfen, so würde sie diese Investition für den Freilaufstall selber tätigen. Diese Bereitschaft und das grosse Interesse der CMS am Kauf des Hofbetriebs wurden von sämtlichen Anwesenden sehr begrüsst. Vor allem auch Pro Natura sieht eine Übernahme des Hofbetriebs durch die CMS als geradezu optimale Lösung an.
Teilnehmende am Runden Tisch Wildenstein:
Gemeinderat Bubendorf
Bürgergemeinde Bubendorf
Initiativkomitee „Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen“
Freunde Schloss Wildenstein
Pro Natura
Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain
Pächter Hofgut Wildenstein
Präsidenten der Bau- und Planungskommission sowie der Finanzkommission
Basellandschaftliche Kantonalbank
Christoph Merian Stiftung
Bau und Umweltschutzdirektion
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Sabine Pegoraro, Regierungsrätin, Tel. 061 552 55 81
Liestal, 15. Juni 2012
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) ist bereit, auf das Jubiläumsjahr 2014 gemeinsam mit dem Kanton und weiteren Stiftungsträgern eine Stiftung Schloss Wildenstein zu gründen. Der Kanton würde das Schloss gemäss Pegoraro im Baurecht einbringen. Die BLKB will die Stiftung mit einem namhaften Betrag ausstatten. Auf diese Weise könnte der Betrieb und Unterhalt des Schlosses für die nächsten 25 bis 40 Jahre aufrechterhalten werden. Der Kanton würde – wie im Entlastungspaket vorgesehen – von den Unterhaltskosten befreit. Gleichzeitig bliebe das Schloss ein "Volksschloss", also öffentlich zugänglich. Dieser Umstand ist allen Beteiligten und auch der BLKB ganz wichtig. Das Überführen des Schlosses Wildenstein in eine Stiftung bedarf der Zustimmung durch den Landrat. Eventuell hat das Volk das letzte Wort.
Neu interessiert sich die Christoph Merian Stiftung (CMS) für den Gutsbetrieb Wildenstein. Die CMS möchte den Betrieb mit dem jetzigen Pächter langfristig weiterführen. Sie besitzt bereits andere ökologische Bauernhöfe und ist deshalb überzeugt, dass sie für die Übernahme des Hofbetriebs Wildenstein geradezu prädestiniert sei. Die CMS ist bereit, den aus tierschützerischen Gründen notwendigen Freilaufstall auf eigene Kosten zu erstellen. Sie ist auch bereit, sämtliche naturschützerischen Auflagen des Kantons zu erfüllen.
Da die CMS den Bauernhof nicht selber betreiben, sondern dies dem jetzigen Pächter überlassen will, muss sie gemäss bäuerlichem Bodenrecht zwingend Eigentümerin werden. Sie muss den Hof also kaufen. Dem steht ein Landratsbeschluss entgegen, wonach sowohl die Schlösser als auch die Gutsbetriebe des Kantons nur im Baurecht abgegeben werden dürfen.
Wie Regierungsrätin Sabine Pegoraro darlegte, muss nun geprüft werden, ob und wie der Landratsbeschluss für den Gutsbetrieb geändert werden kann. Vorstellbar wäre ein Gegenvorschlag zur noch nicht eingereichten Initiative „Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen".
Da die neuen Tierschutzbestimmungen bereits auf den 1. September 2013 in Kraft treten, muss der Freilaufstall des Gutsbetriebs Wildenstein dringend saniert werden. Der Regierungsrat hat bereits eine entsprechende Vorlage über CHF 1,7 Mio an den Landrat überweisen. Diese wird zurzeit von der landrätlichen Bau- und Planungskommission beraten. Sollte die CMS den Gutsbetrieb erwerben dürfen, so würde sie diese Investition für den Freilaufstall selber tätigen. Diese Bereitschaft und das grosse Interesse der CMS am Kauf des Hofbetriebs wurden von sämtlichen Anwesenden sehr begrüsst. Vor allem auch Pro Natura sieht eine Übernahme des Hofbetriebs durch die CMS als geradezu optimale Lösung an.
Teilnehmende am Runden Tisch Wildenstein:
Gemeinderat Bubendorf
Bürgergemeinde Bubendorf
Initiativkomitee „Ja zu Wildenstein und Schloss Bottmingen“
Freunde Schloss Wildenstein
Pro Natura
Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain
Pächter Hofgut Wildenstein
Präsidenten der Bau- und Planungskommission sowie der Finanzkommission
Basellandschaftliche Kantonalbank
Christoph Merian Stiftung
Bau und Umweltschutzdirektion
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Sabine Pegoraro, Regierungsrätin, Tel. 061 552 55 81
Liestal, 15. Juni 2012