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Rückhaltebecken am Lützelbach vervollständigt den Hochwasserschutz

29.03.2019

Hochwasserschutz Allschwil Dorf

Der Damm am Mülibach und die Massnahmen am Bachgraben stellen ihre Wirksamkeit gegen Überschwemmungen seit rund zehn Jahren unter Beweis. Für den dritten und letzten Teil des Hochwasserschutzes Allschwil Dorf entwickelt der Kanton Basel-Landschaft aktuell das Bauprojekt.

Im Juni 2018 verzeichnete Allschwil letztmals Überschwemmungen, die sowohl auf abfliessendes Oberflächenwasser als auch auf die Wassermengen aus dem Lützelbach zurückzuführen waren. Das Hochwasser entsprach einer Intensität, wie sie gemäss Statistik etwa alle 20 Jahre zu erwarten ist. Während der Lützelbach über seine Ufer trat, ging vom Mülibach dank Damm und Rückhaltebecken keinerlei Gefährdung aus. Ein solcher Stauraum ist auch am Lützelbach notwen­dig, um Bevölkerung und Infrastruktur in Allschwil angemessen vor Hochwasser zu schützen. Das Bauprojekt, das auch die Vergrösserung der  Eindolung hinter den Häusern am Lützelbach­weg umfasst, wird aktuell erarbeitet. 

In mehreren Etappen
Die Geschichte des Hochwasserschutzes Allschwil Dorf begann nach heftigen Überschwemmun­gen Mitte der Neunziger­jahre. Im Jahr 1997 bewilligte der Landrat den Kredit für die Umsetzung eines dreiteiligen Konzepts, bestehend aus zwei Rückhaltebecken sowie ergänzenden Mass­nahmen am Bachgraben. Sie sind für ein Hochwasser dimensioniert, wie es durchschnittlich alle 100 Jahre zu erwarten ist. 2007 konnte der Damm am Mülibach fertiggestellt werden und im 2010 beschloss die Gemeinde Allschwil, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, um eine neue Standortsuche am Lützelbach zu starten. Aufgrund von deren Empfehlung und der Ergebnisse der Boden­analysen im Jahr 2017 fiel die Standortwahl auf das Gebiet Beggenecken.

Information und Einbezug der Öffentlichkeit
Sobald das Bauprojekt vorliegt, wird die Allschwiler Bevölkerung zu einer Informa­tions­veranstal­tung und zur Mitwirkung eingeladen. Dies dürfte im ersten Quartal 2020 der Fall sein. Die direkt betroffenen Grundeigentümer und Anwoh­ner haben bereits Ende März 2019 Einblicke in den Projektstand erhalten. In wenigen Tagen werden grundlegende Informationen zum Projekt im Allschwiler Wochenblatt und unter den Wasserbau-Projekten auf der kantonalen Website veröffentlicht.

 Für Rückfragen (10.00 Uhr bis 11.30 Uhr): Jonas Woermann, Projektleiter, Tiefbauamt, Wasserbau/Gewässerplanung, Telefon 061 552 54 52

Weitere Informationen.

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