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Röm.-kath. Kirchgemeindezentrum Johannes Maria Vianney: Aufnahme ins Inventar der geschützten Kulturdenkmäler

30.09.2011
Das römisch-katholische Kirchgemeindezentrum Johannes Maria Vianney an der Tramstrasse in Muttenz steht neu unter Denkmalschutz. Der Regierungsrat hat am Dienstag dieser Woche beschlossen, die Gebäulichkeiten in das Inventar der geschützten Kulturdenkmäler aufzunehmen. Bauliche Veränderungen am Äussern und im Innern sowie Restaurierungen können zukünftig mit dem Einverständnis und unter Aufsicht der Kantonalen Denkmalpflege vorgenommen werden.

Das Kirchzentrum Johannes Maria Vianney umfasst drei Gebäude, welche sich um einen zentralen Hof gruppieren. Erstellt wurde es 1964 vom damals jungen Basler Architekten Max Schnetz (gest. 2005). Es repräsentiert beispielhaft die Neuorientierung der Kirchenarchitektur, welche in den späten 1950er Jahren ihren Anfang nahm: Diese zeichnet sich durch die Hinwendung der Kirchgemeinden zu sozialen Aufgaben aus. Anstelle eines alleinstehenden Kirchenbaus wurden neu Anlagen entworfen, die den Kirchenbau mit den zugehörigen profanen Nebengebäuden vereinten.

Die hohe architektonische Qualität der Gesamtanlage, die repräsentative Formulierung des modernen Kirchenbaus, das kohärente Zusammengehen von Architektur, Raum und bilden-der Kunst sowie die gute städtebauliche Einfügung in das Ortsbild begründen die hohe Schutzwürdigkeit.

Die Römisch-katholische Kirchgemeinde Muttenz als Eigentümerin hat ihre Zustimmung zur Aufnahme des Kirchgemeindezentrums in das Inventar der geschützten Kulturdenkmäler gegeben. Der Gemeinderat von Muttenz unterstützte die Unterschutzstellung ebenfalls.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:
Walter Niederberger, Amt für Raumplanung, stv. Denkmalpfleger, Tel. 061 552 58 10

Liestal, 30. September 2011

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