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Rohner-Areal Pratteln: Beginn der Rückbauarbeiten

07.06.2020

Die Grundeigentümerin des «Rohner-Areals» in Pratteln, die HIAG Immobilien Schweiz AG, strebt eine Umnutzung an. Die Vorarbeiten für den Rückbau des Areals sind abgeschlossen und es liegt ein umfassendes Rückbaukonzept vor. Am Montag, 8. Juni 2020, beginnen die Rückbauarbeiten auf dem Areal.

Die Firma Rohner AG Pratteln meldete im Juni 2019 Konkurs an und befindet sich in Liquidation. Die Grundeigentümerin des «Rohner-Areals» in Pratteln, die HIAG Immobilien Schweiz AG, strebt eine Umnutzung an. Die Vorarbeiten für den Rückbau des Areals sind abgeschlossen. Basierend auf einem umfassenden Rückbaukonzept beginnen am Montag, 8. Juni 2020 die Rückbauarbeiten auf dem Areal.

Der Rückbau der Gebäude und Infrastrukturbauwerke erfolgt dabei in drei Phasen: Die ersten beiden Phasen umfassen die Chemiefreimachung, die Schadstoffentfernung, die Teilentkernung bzw. den Anlagerückbau sowie den eigentlichen Gebäuderückbau bis auf das Niveau der Arealoberfläche. Während der Phasen 1 und 2 bleibt das Areal versiegelt und es findet kein Aushub statt. Aufgrund der knappen Platzverhältnisse vor Ort werden die verschiedenen Gebäude in diesen beiden Phasen nacheinander zurückgebaut.

Während der Phase 3 erfolgt der Rückbau der Unterkellerungen der Gebäude sowie der unterirdischen Bauwerke. Zudem erfolgen der Aushub und die Entsorgung des (teilweise belasteten) Untergrundmaterials. Der Umfang der Aushubarbeiten ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bekannt und ist abhängig von den effektiven Belastungen (auch unter den Gebäuden) auf dem Areal sowie vom geplanten Neubauprojekt.

Es handelt sich bei diesem Rückbauprojekt um ein komplexes und anspruchsvolles Vorhaben, welches eine gute Zusammenarbeit zwischen Grundeigentümerin, Ämtern, Fachfirmen und Experten erfordert. Parallel zum Rückbau werden die laufende Altlastensanierung auf dem Areal sowie die Eindämmung der Grundwasserverunreinigung weitergeführt. Alle Arbeiten auf dem Areal werden weiterhin durch das AUE eng begleitet und überwacht.

Für Rückfragen:
Nico Buschauer, Leiter Kommunikation BUD, Telefon 061 552 55 81

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