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Rheinstrasse HPL: Optimierungspotenzial nutzen

27.02.2014

Rheinstrasse HPL: Optimierungspotenzial nutzen und Schaffung von Gewerbegebieten prüfen



Der Regierungsrat hat beschlossen, in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Gemeinden und Grundeigentürmern die Nutzungsplanung entlang der Rheinstrasse zu analysieren und Optimierungspotenzial wenn immer möglich zu nutzen. Nach der Eröffnung der Hauptstrasse Pratteln – Liestal HPL (heute A22) ergeben sich an der Rheinstrasse neue Möglichkeiten, die nun sorgfältig geprüft werden sollen. Die Idee ist, dass sich neue Gewerbeareale entwickeln können.

Im Rahmen der Wirtschaftsoffensive will der Regierungsrat diverse Areale im Kanton Basel-Landschaft aufwerten und für die Wirtschaft attraktiv machen. Zu den Fokusarealen gehört auch die „Ergolzachse“ zwischen Pratteln und Liestal mit u.a. dem Gebiet entlang der Rheinstrasse. Nach der Eröffnung der A22 soll geprüft werden, ob an der Rheinstrasse neue Gewerbeareale entwickelt werden können.

In die gleiche Richtung zielen auch die Postulate von Christoph Buser „HPL: Bäume statt Gewerberäume“ (2012-252 vom 6. September 2012) und „H2 Dialog-Prozess ist gescheitert - jetzt braucht es Fakten-Erhebung“ (2013-161 vom 16. Mai 2013)  sowie die Motion von Christof Hiltmann „Eine Strasseninfrastruktur-Strategie für Baselland“ (2014/012 vom 16. Januar 2014), mit welcher u.a. gefordert wird, dass der Regierungsrat die Verkehrs-, Siedlungs- und Gewerbegebietsentwicklung bis 2030 analysiert und dem Finanzbedarf der Strasseninfrastruktur gegenüberstellt.

Die Rheinstrasse wurde - wo bereits möglich - umgehend nach der Eröffnung der A22 durch Markierungen auf eine Spur pro Fahrtrichtung reduziert und mit Höchsttempo 50 km/h belegt. Der noch dreispurige Abschnitt wird im Frühjahr angepasst. Der Verlagerungseffekt auf die A22 darf derzeit als sehr positiv qualifiziert werden: Die Rheinstrasse ist wie erwartet massiv vom Durchgangsverkehr entlastet worden. Die Umgestaltung der Rheinstrasse wird nicht vorgezogen sondern soll, wie bisher vorgesehen, im Zeitraum 2022 – 2027 realisiert werden. Dabei sollen die Erkenntnisse bezüglich der Entwicklung der Gewerbegebiete in die Umgestaltung einfliessen.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

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