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14.08.2013
Rhein durch Lösungsmittel verschmutzt
Derzeit gelangt über die ARA Rhein, Pratteln, ein biologisch schlecht abbaubares Lösungsmittel in den Rhein. Die Rheinunterlieger wurden gestern Nachmittag durch die Rheinüberwachungsstation gemäss internationaler Meldepflicht routinemässig informiert. Die Herkunft des Lösungsmittels wurde durch das Baselbieter Amt für Umweltschutz und Energie ermittelt. Die Behörden haben die nötigen Massnahmen angeordnet. Für das Trinkwasser besteht keine Gefährdung.
Ursache für die Rheinverschmutzung ist der Stoff Tetraglyme. Die Substanz wird in der chemischen Produktion als Lösungsmittel eingesetzt. Es bestehen keine Hinweise auf eine besondere Umweltrelevanz; die Substanz ist aber in Kläranlagen kaum abbaubar. Aufgrund dieser bekannten schlechten Abbaubarkeit in Kläranlagen übergab eine Chemiefirma die Abwässer mit dem Tetraglyme einem ausserkantonalen Entsorgungsunternehmen. Dieses wiederum beauftragte die Abwasservorbehandlungsanlage im Areal Schweizerhalle damit, das Abwasser ARA-gängig zu machen. Aus im Detail noch zu klärenden Gründen erfolgte diese Vorbehandlung nicht korrekt, so dass das Tetraglyme letztlich über die ARA Rhein in den Rhein gelangen konnte.
Aufgrund der je nach Betriebszustand bis zu mehreren Tage langen Aufenthaltszeit von Abwässern in der ARA Rhein ist noch für eine gewisse Zeit mit Emissionen in den Rhein zu rechnen - allerdings mit deutlich abnehmender Tendenz.
Die Wasserentnahme aus dem Rhein zur Anreicherung des Grundwassers in den Langen Erlen ist - wie in solchen Fällen üblich - vorsorglich eingestellt worden. Die Trinkwasserqualität ist deshalb nicht beeinträchtigt. Generell können aufgrund der Eigenschaften der Substanz und der grossen Verdünnung im Rhein – es handelt sich um mehrere 100 Liter Tetraglyme - Gefährdungen von Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Ursache für die Rheinverschmutzung ist der Stoff Tetraglyme. Die Substanz wird in der chemischen Produktion als Lösungsmittel eingesetzt. Es bestehen keine Hinweise auf eine besondere Umweltrelevanz; die Substanz ist aber in Kläranlagen kaum abbaubar. Aufgrund dieser bekannten schlechten Abbaubarkeit in Kläranlagen übergab eine Chemiefirma die Abwässer mit dem Tetraglyme einem ausserkantonalen Entsorgungsunternehmen. Dieses wiederum beauftragte die Abwasservorbehandlungsanlage im Areal Schweizerhalle damit, das Abwasser ARA-gängig zu machen. Aus im Detail noch zu klärenden Gründen erfolgte diese Vorbehandlung nicht korrekt, so dass das Tetraglyme letztlich über die ARA Rhein in den Rhein gelangen konnte.
Aufgrund der je nach Betriebszustand bis zu mehreren Tage langen Aufenthaltszeit von Abwässern in der ARA Rhein ist noch für eine gewisse Zeit mit Emissionen in den Rhein zu rechnen - allerdings mit deutlich abnehmender Tendenz.
Die Wasserentnahme aus dem Rhein zur Anreicherung des Grundwassers in den Langen Erlen ist - wie in solchen Fällen üblich - vorsorglich eingestellt worden. Die Trinkwasserqualität ist deshalb nicht beeinträchtigt. Generell können aufgrund der Eigenschaften der Substanz und der grossen Verdünnung im Rhein – es handelt sich um mehrere 100 Liter Tetraglyme - Gefährdungen von Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation