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03.11.2008
Rhein durch Chemikalie verschmutzt
In den vergangenen Tagen ist eine beträchtliche Menge des Stoffes Dimethylbenzylamin unbeabsichtigt in den Rhein gelangt. Aufgrund einer Meldung der Rheinüberwachungsstation in Basel identifizierte das Baselbieter Amt für Umweltschutz und Energie eine im Gebiet Schweizerhalle produzierende Chemiefirma als Verursacherin. In der Zwischenzeit sind durch die Behörden die nötigen Massnahmen angeordnet worden und die Verunreinigung ist gestoppt.
Dimethylbenzylamin ist eine Chemikalie, die in der chemischen Produktion bei Synthesen eingesetzt wird. Sie ist in Kläranlagen grundsätzlich gut abbaubar. Nicht abgebaut gilt sie in hoher Konzentration als wassergefährdend und kann für Lebewesen in Gewässern bei längerfristiger Einleitung schädlich sein. Die Wasserentnahme aus dem Rhein zur Anreicherung des Grundwassers in den Langen Erlen war in dieser Zeit ausser Betrieb. Die Trinkwasserqualität war deshalb zu keiner Zeit beeinträchtigt. Die Rheinunterlieger wurden am vergangenen Freitagabend routinemässig gemäss der internationalen Meldepflicht informiert. Wegen der grossen Verdünnung im Rhein und der biologischen Abbaubarkeit wurden Fauna und Flora nicht beeinträchtigt. Die Verursacherin muss mit einer Verzeigung rechnen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Dr. Roland Bono, Amt für Umweltschutz und Energie BL, Tel. 061 552 6111
Liestal, 3. November 2008
Dimethylbenzylamin ist eine Chemikalie, die in der chemischen Produktion bei Synthesen eingesetzt wird. Sie ist in Kläranlagen grundsätzlich gut abbaubar. Nicht abgebaut gilt sie in hoher Konzentration als wassergefährdend und kann für Lebewesen in Gewässern bei längerfristiger Einleitung schädlich sein. Die Wasserentnahme aus dem Rhein zur Anreicherung des Grundwassers in den Langen Erlen war in dieser Zeit ausser Betrieb. Die Trinkwasserqualität war deshalb zu keiner Zeit beeinträchtigt. Die Rheinunterlieger wurden am vergangenen Freitagabend routinemässig gemäss der internationalen Meldepflicht informiert. Wegen der grossen Verdünnung im Rhein und der biologischen Abbaubarkeit wurden Fauna und Flora nicht beeinträchtigt. Die Verursacherin muss mit einer Verzeigung rechnen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen:
Dr. Roland Bono, Amt für Umweltschutz und Energie BL, Tel. 061 552 6111
Liestal, 3. November 2008