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Pulveraktivkohle zur Entfernung von Mikroverunreinigungen

21.03.2014
In Kooperation mit dem Bundesamt für Energie (BAFU) plant das Amt für Industrielle Betriebe (AIB) einen grosstechnischen Versuch zur Eliminierung von Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser.

Zum Schutz von Gewässern und Trinkwasserressourcen ist eine weitgehende Entfernung von Mikroverunreinigungen, wie beispielsweise Rückstände von Medikamenten oder Pestiziden, vor der Einleitung des Abwassers in Oberflächengewässer notwendig. Ab Ende März 2014 wird auf der Kläranlage Ergolz 1 in Sissach ein grosstechnischer Versuch mit Pulveraktivkohle stattfinden. Die Kohle wird dem bereits grossteils gereinigten Abwasser beigegeben und absorbiert dabei Mikroverunreinigungen. Anschliessend wird die beladene Aktivkohle im Sandfilter der Kläranlage zurückgehalten und das gereinigte Abwasser in die Ergolz eingeleitet.

Da bei dem Versuch unterschiedliche Aktivkohlemengen zudosiert und verschiedene Betriebseinstellungen getestet werden sollen, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass zeitweise geringe Mengen Aktivkohle in die Ergolz gelangen. Aktivkohle ist nicht toxisch und hat keine negativen Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen in der Ergolz. Allfällige Verfärbungen des Flussbetts sind nicht von Dauer.

Die im Versuch gewonnen Erkenntnisse werden zur künftigen Nachrüstung der Kläranlagen mit dieser zusätzlichen Reinigungsstufe beitragen. Eine grossflächige Verringerung von Mikroverunreinigung in den Baselbieter Oberflächengewässern kann so erreicht werden.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

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