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08.12.2011
ÖV aus einer Hand – Abteilung ÖV wird ins Tiefbauamt integriert
Nach einer umfangreichen Analyse der Aufgaben und Prozesse im Fachbereich öffentlicher Verkehr hat die Bau- und Umweltschutzdirektion entschieden, die Abteilung Öffentlicher Verkehr per 1. Januar 2012 in die Organisation des Tiefbauamts zu integrieren.
Die Leistungen zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs werden heute im Kanton Basel-Landschaft sowohl in der Abteilung Öffentlicher Verkehr im Amt für Raumplanung wie auch in den Fachbereichen des Tiefbauamts erbracht. Während die Abteilung Öffentlicher Verkehr die Fachverantwortung bei der Planung und Bestellung der ÖV-Leistungen innehat, liegt die Verantwortung für die infrastrukturbezogenen Aufgaben beim Tiefbauamt. Diese Trennung führt bei der integrierten Planung von Angebot und Infrastruktur, aber auch bei Infrastruktur-Finanzierungsfragen zu Schnittstellen und Doppelspurigkeiten.
Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat deshalb eine detaillierte Analyse der Aufgaben und Prozesse im ÖV erstellt und verschiedene Organisationsvarianten zur Verbesserung der Prozessstruktur geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass der Nutzen am grössten ist, wenn die Obliegenheiten des ÖV aus einer Hand angeboten werden können. Aus diesem Grund hat die Bau- und Umweltschutzdirektion entschieden, die Abteilung Öffentlicher Verkehr per 1. Januar 2012 in die Organisation des Tiefbauamts zu integrieren.
Gleichzeitig wird per 1. Januar 2012 im Tiefbauamt (TBA) ein neuer Geschäftsbereich ‚Mobilität’ geschaffen, der alle strategischen und planerischen Aspekte des Verkehrs unter einem Dach vereint. Die Abteilung Öffentlicher Verkehr wird in diesem Geschäftsbereich angesiedelt. Als entscheidende Verbesserung wird neu die Funktion des ÖV-Delegierten als Stabsstelle direkt der Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion unterstellt.
In einer Übergangszeit bis zum 31. März 2012 wird der Geschäftsbereich ‚Mobilität’ interimistisch von Urs Roth, dem heutigen Leiter des Geschäftsbereichs Verkehr, geleitet. Der Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr, Markus Meisinger, wird in dieser Übergangszeit seine Funktionen als operativer Leiter der Abteilung wie auch als kantonaler ÖV-Delegierter fortführen. Anschliessend wird er per 30. Juni 2012 auf eigenen Wunsch das TBA verlassen. Generell werden die Zuständigkeiten innerhalb der Abteilung Öffentlicher Verkehr bis 31. März 2012 beibehalten. Auf den 1. April 2012 hin wird die Leitung des Geschäftsbereichs ‚Mobilität’ definitiv besetzt.
Durch die Bündelung aller ÖV-Prozesse im Tiefbauamt entstehen klare Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Aufgaben und es können Strategie, Planung, Projektierung und Realisierung sowie deren Finanzierung wie gewünscht ‚aus einer Hand’ angeboten werden. Weiter werden durch die Schaffung des Geschäftsbereichs Mobilität die Sicht auf alle Verkehrsträger strukturell sichergestellt und Synergien aus dessen Zusammenspiel abgeschöpft.
Mit diesen organisatorischen Massnahmen will die Bau- und Umweltschutzdirektion die Wirkung des öffentlichen Verkehrs im Kanton Basel-Landschaft stärken und das Erfolgsmodell ÖV Baselland mit noch höherer Effizienz weiter vorantreiben.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Martin Kolb, Leiter Amt für Raumplanung, Tel 061 522 59 31
Liestal, 8. Dezember 2011
Die Leistungen zu Gunsten des öffentlichen Verkehrs werden heute im Kanton Basel-Landschaft sowohl in der Abteilung Öffentlicher Verkehr im Amt für Raumplanung wie auch in den Fachbereichen des Tiefbauamts erbracht. Während die Abteilung Öffentlicher Verkehr die Fachverantwortung bei der Planung und Bestellung der ÖV-Leistungen innehat, liegt die Verantwortung für die infrastrukturbezogenen Aufgaben beim Tiefbauamt. Diese Trennung führt bei der integrierten Planung von Angebot und Infrastruktur, aber auch bei Infrastruktur-Finanzierungsfragen zu Schnittstellen und Doppelspurigkeiten.
Die Bau- und Umweltschutzdirektion hat deshalb eine detaillierte Analyse der Aufgaben und Prozesse im ÖV erstellt und verschiedene Organisationsvarianten zur Verbesserung der Prozessstruktur geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass der Nutzen am grössten ist, wenn die Obliegenheiten des ÖV aus einer Hand angeboten werden können. Aus diesem Grund hat die Bau- und Umweltschutzdirektion entschieden, die Abteilung Öffentlicher Verkehr per 1. Januar 2012 in die Organisation des Tiefbauamts zu integrieren.
Gleichzeitig wird per 1. Januar 2012 im Tiefbauamt (TBA) ein neuer Geschäftsbereich ‚Mobilität’ geschaffen, der alle strategischen und planerischen Aspekte des Verkehrs unter einem Dach vereint. Die Abteilung Öffentlicher Verkehr wird in diesem Geschäftsbereich angesiedelt. Als entscheidende Verbesserung wird neu die Funktion des ÖV-Delegierten als Stabsstelle direkt der Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion unterstellt.
In einer Übergangszeit bis zum 31. März 2012 wird der Geschäftsbereich ‚Mobilität’ interimistisch von Urs Roth, dem heutigen Leiter des Geschäftsbereichs Verkehr, geleitet. Der Leiter der Abteilung Öffentlicher Verkehr, Markus Meisinger, wird in dieser Übergangszeit seine Funktionen als operativer Leiter der Abteilung wie auch als kantonaler ÖV-Delegierter fortführen. Anschliessend wird er per 30. Juni 2012 auf eigenen Wunsch das TBA verlassen. Generell werden die Zuständigkeiten innerhalb der Abteilung Öffentlicher Verkehr bis 31. März 2012 beibehalten. Auf den 1. April 2012 hin wird die Leitung des Geschäftsbereichs ‚Mobilität’ definitiv besetzt.
Durch die Bündelung aller ÖV-Prozesse im Tiefbauamt entstehen klare Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Aufgaben und es können Strategie, Planung, Projektierung und Realisierung sowie deren Finanzierung wie gewünscht ‚aus einer Hand’ angeboten werden. Weiter werden durch die Schaffung des Geschäftsbereichs Mobilität die Sicht auf alle Verkehrsträger strukturell sichergestellt und Synergien aus dessen Zusammenspiel abgeschöpft.
Mit diesen organisatorischen Massnahmen will die Bau- und Umweltschutzdirektion die Wirkung des öffentlichen Verkehrs im Kanton Basel-Landschaft stärken und das Erfolgsmodell ÖV Baselland mit noch höherer Effizienz weiter vorantreiben.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Martin Kolb, Leiter Amt für Raumplanung, Tel 061 522 59 31
Liestal, 8. Dezember 2011