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Oberwil – Redimensioniertes Projekt Langmattstrasse vorgestellt

04.06.2019

Mit Beschluss vom 31. Januar 2019 befürwortete der Landrat das Gesuch um Aufnahme der Langmattstrasse in den kantonalen Richtplan (KRIP), lehnte jedoch das «Generelle Projekt Langmattstrasse» aufgrund der Kosten von rund 13,6 Millionen Franken ab. Im Nachgang zu diesem Beschluss wurde das Projekt umfassend überarbeitet und redimensioniert. Das Ergebnis wurde heute der landrätlichen Bau- und Planungskommission vorgestellt. Die Kosten des neuen Projekts belaufen sich mit rund 4,7 Millionen Franken auf weniger als die Hälfte des ursprünglichen Betrages.

Mit dem Ausbau der Langmattstrasse soll das Gewerbegebiet Mühlematt mit der Therwilerstrasse verknüpft werden, ohne die Ortskerne von Therwil und Oberwil zu tangieren. Das Projekt bildet seit Jahren Bestandteil des kantonalen Planungshorizontes 2030. Das ursprünglich aus zwei Teilen bestehende Gesamtprojekt «Ausbau Langmattstrasse» wurde nach der Vorstudie auf einen Teil (Abschnitt Mühlemattstrasse bis Therwilerstrasse) reduziert und dem Landrat mit Vorlage 2018/605 zum Beschluss unterbreitet. Das Projekt berücksichtigte die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden und die gestalterische Einbettung in die Landschaft. Kritisch beurteilt wurden jedoch die veranschlagten Kosten in Höhe von 13,6 Millionen Franken.

Mit Beschluss vom 31. Januar 2019 befürwortete der Landrat zwar das Gesuch um Aufnahme der Langmattstrasse in den kantonalen Richtplan (KRIP), lehnte jedoch das Projekt aufgrund der hohen Kosten ab. Gegen den vom Landrat beschlossenen KRIP-Eintrag wurde innert Frist das Referendum ergriffen. Die Abstimmung über die Richtplananpassung wird voraussichtlich im November 2019 stattfinden.

Aufgrund der parlamentarischen Forderung nach einer kostengünstigeren Variante wurde das Projekt in zwei Varianten umfassend überarbeitet. Einzelne Objekte wurden weggelassen oder Projektteile angepasst, was unter Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu einer deutlichen Kostenreduktion führte. Während eine der beiden Varianten aus Lärmschutzgründen verworfen werden musste, handelt es sich bei der Variante „Neuanschluss Langegasse“ um das ursprüngliche, jedoch auf das absolut notwendige Minimalmass reduzierte Projekt. Dieses erfüllt sämtliche Lärmschutzvorschriften und berücksichtigt die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden (motorisierter Individualverkehr MIV, Velo- und Fussverkehr).

Unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage und den Erfahrungen aus dem Vergleichsprojekt Kantonsstrasse Biel-Benken/Oberwil (Löliwald) ist von Projektkosten in Höhe von rund 4,7 Millionen Franken auszugehen. Im Vergleich zu den ursprünglichen Kosten von 13,6 Millionen Franken entspricht das einer Reduktion von mehr als der Hälfte, nämlich knapp 9 Millionen Franken.

 Für Rückfragen:
Drangu Sehu, Kantonsingenieur, Telefon 079 547 49 62 (zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr)

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