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Neues aus dem Ausbauprogramm der kantonalen Radrouten
In diesem Sommer konnte das kantonale Radroutennetz im Baselbiet mit einigen wichtigen Aus- und Neubauprojekten erweitert werden. Im laufenden Jahr werden ausserdem weitere Lückenschlüsse folgen.
Mit dem Abschluss der etwa ein Jahr dauernden Instandsetzung der Rheinstrasse in Liestal stehen seit den Sommerferien auf knapp einem Kilometer Länge beidseitige Radstreifen zwischen dem Schauenburger-Kreisel und der Kantonalbank-Kreuzung zur Verfügung. Zudem konnte im Rahmen der baulichen Umgestaltung des Knotens der Radstreifen in Richtung Stedtli noch etwas verlängert werden. Damit ist die Strecke zwischen dem Radweg auf dem A22-Tunnel und der Altstadt deutlich attraktiver und sicherer für den Veloverkehr geworden. Eine weitere Verbesserung in Liestal ergab sich durch verlängerte Radstreifen auf der Altmarktstrasse bis zum H2-Anschluss Altmarkt.
Das Kreiselprojekt mit der Fahrbahnsanierung im Osten von Lausen sorgte für neue Radstreifen auf der Querverbindungsstrasse und der Hauptstrasse. Bereits zu Ferienbeginn war die Fahrt auf dem neuen Radweg von Bubendorf in Richtung Ziefen möglich, der mithilfe einer neuen Holzbrücke über die Hintere Frenke bis zum Hof Beuggen realisiert wurde. Der Abschnitt bis Ziefen wird zusammen mit der restlichen Sanierung der Kantonsstrasse ab dem Frühjahr 2017 gebaut.
In Biel-Benken wurde innerhalb der Sommerferien der Spittelgartenweg zu einem attraktiven Fuss-/ Radweg ausgebaut, der als wichtiger Zubringer für Schüler zum Gymnasium Oberwil sowie für Pendler in Richtung Basel dient.
Demnächst sind die Bauarbeiten auf der östlichen Etappe der Hauptstrasse in Ormalingen abgeschlossen und mit neuen Radstreifen bis zum Ortsausgang markiert. Derzeit in Bau befindet sich der neue Rad-/ Wanderweg zwischen Sissach und Thürnen, der voraussichtlich ab den Herbstferien genutzt werden kann. Dieser stellt eine neue Verbindung zwischen den beiden Gemeinden zur Verfügung, ohne dass die SBB-Gleise unter- oder überquert werden müssen. Der Bahnhof in Sissach, wie auch die Schulhäuser oder die Kunsteisbahn werden dadurch sicherer und auf kürzerem Weg erreichbar. Etwa zur gleichen Zeit wird auch eine durchgehende Fahrt auf dem neuen Radweg zwischen Diepflingen und der Tschattnau entlang der Hauensteinstrasse möglich sein. Für den vollständigen Ausbau der Radroute durch das Homburgertal steht nur noch die Verbreiterung des bestehenden Fusswegs zwischen Thürnen und Diepflingen aus, welche ab den Herbstferien 2016 stattfinden wird.
Für Rückfragen:
Armin Schmauss, Projektleiter Verkehrsinfrastruktur, Tiefbauamt, Bau- und Umweltschutzdirektion, Tel. 061 552 90 48