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Möglicher Verzicht auf dritte Belchen-Röhre

30.03.2012
Möglicher Verzicht auf dritte Belchen-Röhre: Regierungsrat meldet beim Bund sehr grosse Bedenken an

Der Regierungsrat hält beim Sanierungsprojekt Belchentunnel nach wie vor an der Variante Sanierungstunnel fest. In einem Schreiben an das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat er zur Variante Instandsetzung der bestehenden beiden Belchenröhren in Nacht- und Wochenendarbeiten „sehr grosse Bedenken“ angemeldet.

Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom Dienstag dieser Woche davon Kenntnis genommen, dass das Bundesamt für Strassen (ASTRA) das Sanierungsprojekt Belchentunnel einer Wirtschaftlichkeitsprüfung unterzieht.

Im Brief an das Astra analysiert der Regierungsrat die derzeitige Situation wie folgt:
  • „Auf beiden Hauensteinachsen fällt nachts und an Wochenenden ein massiver Mehrverkehr an. Dieser führt durch zahlreiche Ortschaften und beeinträchtigt die Einwohner in grossem Ausmass.
  • Auf beiden Achsen lässt der Strassenzustand unserer Kantonsstrassen eine massive Mehrbelastung durch den Schwerverkehr nicht zu.
  • Die Erhaltungsmassnahmen auf diesen Achsen sind für die Jahre 2013-2018 in unserem Mehrjahresprogramm vorgesehen und entsprechen einem wirtschaftlichen Mitteleinsatz.
  • Der Winterdiensteinsatz muss massiv erhöht werden.“

Der Regierungsrat führt in seinem Schreiben weiter aus, dass die A2 dauernd eine leistungsfähige Verbindung zwischen Juranordfuss und Mittelland bleiben müsse. Eine teilweise Unterbrechung über mehrere Jahre sei nicht akzeptabel. Aus diesen Gründen hält der Regierungsrat an der Variante Sanierungstunnel nach wie vor fest und fordert das ASTRA auf, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen auf die Nordwestschweiz, im Falle eines Verzichts auf den Sanierungstunnel, in seine Überlegungen einzubeziehen.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation

Für Rückfragen:         
Urs Hess, Tiefbauamt, Strasseninspektor, Tel. 061 552 54 59

Liestal, 30. März 2012

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