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14.08.2014
Medienfrühstück von Regierungsrätin Sabine Pegoraro
Strategie für die Baselbieter Verkehrsinfrastruktur
An einem Hintergrundgespräch hat Regierungsrätin Sabine Pegoraro heute Donnerstag die kantonale Strategie der Verkehrsinfrastruktur-Politik und die Schwerpunkte bis 2020 erläutert. Ausgehend von der Tatsache, dass auf den wichtigsten Strassenverbindungen täglich Stau herrscht und die Züge überfüllt sind, machte sie klar, dass der Kanton als Wohn- und Wirtschaftsstandort dringend einen weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowohl für den motorisierten Individualverkehr (MIV) als auch für den Öffentlichen Verkehr (ÖV) benötigt.
Die Verkehrsinfrastruktur-Strategie orientiert sich massgeblich an drei Grundsätzen:
Die Verkehrsinfrastruktur-Strategie orientiert sich massgeblich an drei Grundsätzen:
- Das bestehende Netz muss funktionsfähig bleiben und optimal genutzt werden können (zB. Durchfahrt Reinach und Langenbruck).
- Die Weiterentwicklung mit Ausbauten der Strasseninfrastruktur orientiert sich klar an den Entwicklungsgebieten im Kanton (zB. strategische Areale gemäss Wirtschaftsoffensive).
- Langfristige Ausbauschritte müssen möglich sein und dürfen nicht verbaut werden (zB. Trasseesicherung Äussere Tangente).
In Bezug auf die Finanzierung weiterer MIV- und ÖV-Projekte hielt Pegoraro fest, dass für die Finanzierung aller Schienenprojekte im Kanton Basel-Landschaft ab 2016 der Bund zuständig ist. Analog zur Engpassbeseitigung auf den Nationalstrassen, für die ebenfalls der Bund verantwortlich ist, werde der Kanton klare Forderungen für eine schnelle Realisierung wichtiger Entlastungsprojekte stellen.
Für spezielle kantonale Strassenprojekte stellte sie die Einführung einer Spezialfinanzierung analog zur Finazierung der Hauptstrasse H2 Pratteln-Liestal (HPL) in Aussicht. Diese soll erstmals für die Finanzierung des Zubringers Allschwil zur Anwendung kommen.
Für spezielle kantonale Strassenprojekte stellte sie die Einführung einer Spezialfinanzierung analog zur Finazierung der Hauptstrasse H2 Pratteln-Liestal (HPL) in Aussicht. Diese soll erstmals für die Finanzierung des Zubringers Allschwil zur Anwendung kommen.
Beilagen:
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation