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Masterplan Polyfeld Muttenz vorgestellt - Weiterentwicklung nun unter Federführung der Gemeinde

12.04.2011
Auf der Basis der Testplanung für das Areal Kriegacker anno 2009 ist während rund zwei Jahren der Masterplan für das Polyfeld Muttenz entstanden. Eingeflossen sind dabei die Anliegen der Bevölkerung, die während diversen Anlässen identifiziert wurden. Die Bereiche Wissen, Wohnen, Arbeiten und Begegnen wurden übersetzt. Als Resultat wird ein neuer Lebensraum für die ganze Gemeinde geschaffen, in einem verkehrsberuhigten, belebten, und attraktiven Polyfeld. Auf der Basis dieses Masterplans wird nun die Gemeinde Muttenz federführend für die weitere Arealentwicklung sein.
 
Ein Masterplan - sechs Themen  
 
Verkehr
- Das Polyfeld Muttenz erhält ein neues Verkehrskonzept. Wo bis anhin Lastwagen und Autos das Gesicht der Strassen bestimmt haben, werden Begegnungsräume geschaffen. Ein zentrales Parkhaus konzentriert die Anfahrten, der Schwerverkehr findet am Rand des Quartiers statt. Das Polyfeld Muttenz wird verbunden mit einem engen Netz an Fussgänger- und Velowegen, Busse bringen die Anwohner und Nutzer in diesen Ortsteil. Die Strassen werden zu Orten der Begegnung, zum sicheren und attraktiven Lebensraum.
 
Städtebau - Das städtebauliche Prinzip baut auf einer Grundebene mit Schachbrettmuster auf und umfasst ein flexibles Wechselspiel von Baubereichen und Freiräumen. Durch die die Verdichtung der Schulen sowie Wohn- und Gewerbenutzungen in sogenannte Clusters wird dieses Ziel konkretisiert. Sogenannte Freiraum-Intarsien werden sorgfältig in die zusammenhängende Grundebene eingesetzt und bieten Platz für die verschiedensten Nutzungen wie Erholungsflächen, Spielplätze, Sportanlagen etc. Und als Resultat erwartet uns ein aufgeräumtes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität.
 
Bildungsstandort - Das erste Projekt ist bereit unterwegs: der Wettbewerb zum Bau der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ist ausgeschrieben und in vollem Gange. Zu den bisherigen Hochschulen Architektur, Bau und Geomatik sowie Life Sciences stossen die Pädagogische Hochschule und die Hochschule für Soziale Arbeit hinzu. Anstatt bisher 570 werden in Zukunft rund 2200 Studierende hier ausgebildet. Muttenz wird als Bildungsstandort dadurch noch wichtiger für die Nordwestschweiz. Neben der FHNW am Bahnhof SBB in Basel-Stadt, dem neu entstehenden Kunstcampus im Dreispitz wird der dritte grosse Bildungsstandort in der Region, das Polyfeld, noch weiter ausgebaut.
 
Freiraum - Die Schaffung von Freiräumen war ein zentrales Thema in der Entwicklung des Masterplans. Der Freiraum ist deswegen so wichtig, weil er wesentlich bestimmt, wie sich das Polyfeld präsentiert. Regelmässige rechtwinklig angelegte Grünflächen und Aufenthaltsräume durchziehen das gesamte Quartier.
Sie präsentieren sich als Durchgangsräume, Schulhausplätze, Sportflächen oder Parkanlagen. Besonders eindrücklich ist die Verbindung des Polyfelds zum Muttenzer Dorfkern. Hier entsteht eine Parkanlage, die einlädt zum Spazieren und zum Verweilen, eine neue grüne Lunge im Herzen von Muttenz.
 
Nutzung - Eine raffinierte Kombination von Verdichtung und Auflockerung schafft Platz zum Leben und Begegnen. In sogenannten Clusters werden die bisherigen Nutzungen zusammengefasst. Das gibt Raum, aber auch die Möglichkeit, Synergien zwischen den Nutzungen zu ermöglichen. So können Schule, Dienstleister und Industrie auf gemeinsame Strukturen bauen.
 
Nachhaltigkeit - Im Polyfeld Muttenz wird viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Bereits jetzt ist das Quartier als Arbeitsplatzgebiet von kantonaler Bedeutung sehr wichtig. Nun werden noch mehr Möglichkeiten geschaffen, um Muttenz als Bildungs- und Wirtschaftsstandort weiter auszubauen und zu vernetzen. Der Zusammenzug der Fachhochschule Nordwestschweiz unterstützt dies weiter. Dabei wird genau darauf geachtet, dass Ressourcen geschont werden und die Lebensqualität insgesamt steigt. Die Arealentwicklung Polyfeld Muttenz wird bezüglich Umwelt, Ökonomie und Gesellschaft nachhaltig vorangetrieben.
 
 
Architekturwettbewerb FHNW
Für den Neubau der FHNW steht der Architekturwettbewerb kurz vor dem Abschluss. Voraussichtlich im Mai sollen die Resultate der Öffentlichkeit bekannt geben werden.
 
Beilage:
- Präsentation vom 12. April 2011
Aktuelle Informationen zum Projekt jederzeit unter www.polyfeld.ch
 
GEMEINDE MUTTENZ               BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation  
 
Für Rückfragen:
Martin Kolb, Kantonsplaner, Tel. 061 552 59 31
Thomi Jourdan, Gemeinderat Muttenz, Tel. 061 461 54 39
Christoph Heitz, Gemeinde Muttenz, Bauverwalter, Tel.  061 466 62 30
 
Liestal, 12. April 2011

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