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23.01.2013
Luftqualität im Jahr 2012: Weitere Verbesserungen
Aus lufthygienischer Sicht ist das Jahr 2012 erfreulich verlaufen. Bei allen Schadstoffen hat sich der langfristig sinkende Trend bestätigt. Probleme bestehen bei Stickstoffdioxid und Feinstaub noch lokal an stark befahrenen Strassen, bei Ozon grossräumig. Beim Ozon werden allerdings (seit Messbeginn) historisch niedrige Werte gemessen.
Stickstoffdioxid: Sinkender Trend setzt sich fort
Auch im Jahr 2012 haben die Jahresmittelwerte weiter abgenommen. Trotzdem wurde der Jahresgrenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter an den beiden Strassenstandorten Basel Feldbergstrasse und Autobahn A2 Hard deutlich überschritten. Nur an diesen beiden Standorten wurde auch der Tagesgrenzwert von 80 Mikrogramm pro Kubikmeter noch überschritten, allerdings nur knapp. In Basel an der Feldbergstrasse war dies an 30 Tagen im Jahr der Fall, an der Autobahn an 7 Tagen. An allen übrigen Luftmess-Stationen wurden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid eingehalten. Erstmals seit Messbeginn 1987 war dies auch an der Station Basel St. Johannplatz der Fall.
Feinstaub: Trotz kurzer Wintersmogperiode sinkende Werte
Die maximalen Tageswerte lagen mit 71 bis 107 Mikrogramm pro Kubikmeter über dem Tagesgrenzwert (50 Mikrogramm pro Kubikmeter), wie auch höher im Vergleich zum Vorjahr. Diese Spitzenwerte traten während einer kurzen Periode im Februar 2012 auf. Der Tagesgrenzwert wurde an 2 bis 16 Tagen überschritten, weniger häufig als im Vorjahr. Mit Ausnahme dieser kurzen Periode blieben die Feinstaub-Konzentrationen 2012 deutlich unterhalb des Grenzwerts. Die Jahresmittelwerte lagen zwischen 15 und 24 Mikrogramm pro Kubikmeter, 10 bis 15 Prozent tiefer als im Vorjahr. Der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde an den Stationen Basel Feldbergstrasse und Autobahn A2 Hard überschritten.
Ozon: Kurze Ozonphasen im Sommer
Im Vergleich mit den Vorjahren hat die Ozonbelastung weiter abgenommen. Grund waren die nur kurzen Phasen mit sonnigem und heissem Wetter im Frühling und Sommer. Dadurch wurde weniger Ozon produziert als während langer Hitzeperioden. Trotzdem bleibt die Ozonbelastung nach wie vor übermässig. Die maximalen Stundenwerte lagen zwischen 117 und 175 Mikrogramm pro Kubikmeter. Je nach Messstation wurde der Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter an 20 bis 300 Stunden überschritten. Dies ist seit Messbeginn aber die geringste Überschreitung der Grenzwerte. Auch die Schwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde 2012 nie überschritten.
Weitere Informationen zur Luftqualität sind abrufbar im Internet ( www.basler-luft.ch ) und über die App "airCHeck" auf dem Smartphone.
Stickstoffdioxid: Sinkender Trend setzt sich fort
Auch im Jahr 2012 haben die Jahresmittelwerte weiter abgenommen. Trotzdem wurde der Jahresgrenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter an den beiden Strassenstandorten Basel Feldbergstrasse und Autobahn A2 Hard deutlich überschritten. Nur an diesen beiden Standorten wurde auch der Tagesgrenzwert von 80 Mikrogramm pro Kubikmeter noch überschritten, allerdings nur knapp. In Basel an der Feldbergstrasse war dies an 30 Tagen im Jahr der Fall, an der Autobahn an 7 Tagen. An allen übrigen Luftmess-Stationen wurden die Grenzwerte für Stickstoffdioxid eingehalten. Erstmals seit Messbeginn 1987 war dies auch an der Station Basel St. Johannplatz der Fall.
Feinstaub: Trotz kurzer Wintersmogperiode sinkende Werte
Die maximalen Tageswerte lagen mit 71 bis 107 Mikrogramm pro Kubikmeter über dem Tagesgrenzwert (50 Mikrogramm pro Kubikmeter), wie auch höher im Vergleich zum Vorjahr. Diese Spitzenwerte traten während einer kurzen Periode im Februar 2012 auf. Der Tagesgrenzwert wurde an 2 bis 16 Tagen überschritten, weniger häufig als im Vorjahr. Mit Ausnahme dieser kurzen Periode blieben die Feinstaub-Konzentrationen 2012 deutlich unterhalb des Grenzwerts. Die Jahresmittelwerte lagen zwischen 15 und 24 Mikrogramm pro Kubikmeter, 10 bis 15 Prozent tiefer als im Vorjahr. Der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde an den Stationen Basel Feldbergstrasse und Autobahn A2 Hard überschritten.
Ozon: Kurze Ozonphasen im Sommer
Im Vergleich mit den Vorjahren hat die Ozonbelastung weiter abgenommen. Grund waren die nur kurzen Phasen mit sonnigem und heissem Wetter im Frühling und Sommer. Dadurch wurde weniger Ozon produziert als während langer Hitzeperioden. Trotzdem bleibt die Ozonbelastung nach wie vor übermässig. Die maximalen Stundenwerte lagen zwischen 117 und 175 Mikrogramm pro Kubikmeter. Je nach Messstation wurde der Grenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter an 20 bis 300 Stunden überschritten. Dies ist seit Messbeginn aber die geringste Überschreitung der Grenzwerte. Auch die Schwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde 2012 nie überschritten.
Weitere Informationen zur Luftqualität sind abrufbar im Internet ( www.basler-luft.ch ) und über die App "airCHeck" auf dem Smartphone.