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Luftqualität im Jahr 2009: Note mässig bis gut

22.01.2010
Grossflächig verdient die Luftqualität für die Region im Jahr 2009 die Note mässig bis gut. Entlang der Hauptverkehrsstrassen  war die Luft wegen dem motorisierten Verkehr jedoch mässig bis schlecht. Generell liegen die Messdaten 2009 im Konzentrationsbereich der letzten 10 Jahre. Die neu gestaltete Internet-Seite des Lufthygieneamtes zeigt die Luftqualität in flächendeckenden Karten und deren Entwicklung mit Filmanimation.
 
Stickstoffdioxid: Hohe Belastung entlang der Hauptstrassen
Die Jahresmittelwerte wie auch die maximalen Tageswerte für Stickstoffdioxid wurden nur entlang von stark befahrenen Strassen überschritten. An der Station Basel Feldbergstrasse betrug das Jahresmittel 60 Mikrogramm pro Kubikmeter (Jahres-Grenzwert 30 Mikrogramm pro Kubikmeter). Der maximale Tageswert erreichte 92 Mikrogramm pro Kubikmeter (Tages-Grenzwert 80 Mikrogramm pro Kubikmeter). Der Tagesgrenzwert wurde an 25 Tagen überschritten. Das sind sieben Tage weniger als im Vorjahr. Am Autobahnstandort der A2 wurde der Tagesgrenzwert neun Mal überschritten.
 
Feinstaub: Höhere Werte im Winter
Die Feinstaub-Mittelwerte lagen zwischen 18 und 27 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der Jahresgrenzwert von 20 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde in der Stadt Basel und an stark befahrenen Strassen überschritten. Überschreitungen des Tagesgrenzwertes von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter kamen hingegen an allen Stationen vor. Hohe Feinstaub-Belastungen treten im Winter während kalter Phasen mit schlechter Durchlüftung auf. Im Winter 2009  wurde der Tagesgrenzwert an neun bis 23 Tagen überschritten.
 
Mehr Ozon im Sommer
Die maximalen Stundenwerte beim Ozon lagen 2009 zwischen 139 und 183 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der Stundengrenzwert von 120 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde je nach Station an 18 bis 445 Stunden überschritten. Im Sommer 2009 war es heisser und sonniger als im Vorjahr, was zu der stärkeren Ozonbelastung führte.
 
Schlechte Luft beeinträchtigt die Gesundheit
Wenn im Winter die Feinstaubwerte ansteigen, nehmen die notfallmässigen Spitaleinweisungen wegen Herz- und Kreislaufproblemen zu. Dies zeigt eine neue Schweizer Studie, die auch Daten aus der Region Basel ausgewertet hat. Die Resultate decken sich mit den Befunden ähnlicher Untersuchungen in anderen europäischen Ländern und belegen einmal mehr die Auswirkung von Feinstaub auf die Gesundheit. Diese Befunde bekräftigen, dass es notwendig ist, die eingeschlagenen Wege zur Reduktion der Feinstaubbelastung des Bundes und der Kantone konsequent weiter zu führen.
 
Die neu entwickelte Internetseite des Lufthygieneamtes zeigt eine flächendeckende Luftqualitätskarte für die Region Basel und Solothurn. Die stündlich aktualisierten Messdaten können durch eine Filmanimation über 48 Stunden visualisiert und verfolgt werden. www.basler-luft.ch
  
>>>    Jahreskennwerte der Luftqualität im Jahr 2009
Für Rückfragen:
Hansruedi Moser, Lufthygieneamt beider Basel, Tel. 061 552 56 19/20

Weitere Informationen.

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