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22.08.2011
Lärmsanierungen entlang der H18 von Münchenstein bis Aesch
Im Birseck müssen entlang der H18 bis im Jahr 2018 Lärmschutzmassnahmen wie "Flüsterbeläge" und Lärmschutzwände realisiert werden. Dies verlangt die Lärmschutzverordnung. Das entsprechende Lärmsanierungsprojekt des kantonalen Tiefbauamtes soll ab 2012 umgesetzt werden.
Die H18 zwischen Münchenstein und Aesch ist eine sehr stark befahrene kantonale Hochleistungsstrasse. Das Tiefbauamt Basel-Landschaft ist als Eigentümerin dieser Strasse für die Lärmsanierung zuständig. Diese hat gemäss Lärmschutz-Verordnung bis spätestens 2018 zu erfolgen.
Abschnitt Aesch
Wenn entlang der H18 in Aesch keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei sechs Gebäuden und zwei unbebauten Parzellen der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Davon ausgenommen ist der Projektperimeter des Vollanschlusses Aesch, wo das Thema Lärm im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung abgehandelt wird.
Als konkrete Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab dem Jahr 2015.
Abschnitt Arlesheim
Entlang der H18 in Arlesheim wird im Jahr 2030 der zulässige Immissionsgrenzwert bei allen Gebäuden eingehalten. Da in Reinach und Münchenstein, auf deren Gemeindegebiet die H18 verläuft, bei einigen Gebäuden die Grenzwerte überschritten sind, wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft.
Als Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") beidseitig des Tunnels Reinach vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2014.
Abschnitt Reinach
Wenn entlang der H18 in Reinach keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei 29 Gebäuden und drei unbebauten Parzellen der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Als konkrete Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2015.
Abschnitt Münchenstein
Wenn entlang der H18 in Münchenstein keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei 14 Gebäuden der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Als Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") auf einer Länge von 1'400 Metern zwischen Welschenmatt und dem Anschluss Reinach Nord vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2014.
Im Bereich Hofmatt und auf der Birsbrücke ist der Einbau eines Porenasphalts nicht möglich (Grundwasserschutz bzw. technische Einschränkungen auf Brückenbauwerken). Hier ist die Erstellung einer 290 m langen und 2 m hohen Lärmschutzwand auf dem bestehenden Damm im Bereich Zollweiden sowie die Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auf der Birsbrücke auf 3 m vorgesehen. Die Projektierung und Realisierung dieser Lärmschutzwände erfolgt voraussichtlich 2012/13.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
André Schenker,Tiefbauamt, Projektleiter, Tel. 061 552 54 84
Liestal, 22. August 2011
Die H18 zwischen Münchenstein und Aesch ist eine sehr stark befahrene kantonale Hochleistungsstrasse. Das Tiefbauamt Basel-Landschaft ist als Eigentümerin dieser Strasse für die Lärmsanierung zuständig. Diese hat gemäss Lärmschutz-Verordnung bis spätestens 2018 zu erfolgen.
Abschnitt Aesch
Wenn entlang der H18 in Aesch keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei sechs Gebäuden und zwei unbebauten Parzellen der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Davon ausgenommen ist der Projektperimeter des Vollanschlusses Aesch, wo das Thema Lärm im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung abgehandelt wird.
Als konkrete Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab dem Jahr 2015.
Abschnitt Arlesheim
Entlang der H18 in Arlesheim wird im Jahr 2030 der zulässige Immissionsgrenzwert bei allen Gebäuden eingehalten. Da in Reinach und Münchenstein, auf deren Gemeindegebiet die H18 verläuft, bei einigen Gebäuden die Grenzwerte überschritten sind, wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft.
Als Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") beidseitig des Tunnels Reinach vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2014.
Abschnitt Reinach
Wenn entlang der H18 in Reinach keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei 29 Gebäuden und drei unbebauten Parzellen der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Als konkrete Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2015.
Abschnitt Münchenstein
Wenn entlang der H18 in Münchenstein keine weiteren Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden, wird im Jahr 2030 bei 14 Gebäuden der zulässige Immissionsgrenzwert überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft. Als Massnahme an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") auf einer Länge von 1'400 Metern zwischen Welschenmatt und dem Anschluss Reinach Nord vorgesehen, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Der Einbau des Belags erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahres-Programm des Tiefbauamts voraussichtlich ab 2014.
Im Bereich Hofmatt und auf der Birsbrücke ist der Einbau eines Porenasphalts nicht möglich (Grundwasserschutz bzw. technische Einschränkungen auf Brückenbauwerken). Hier ist die Erstellung einer 290 m langen und 2 m hohen Lärmschutzwand auf dem bestehenden Damm im Bereich Zollweiden sowie die Erhöhung der bestehenden Lärmschutzwand auf der Birsbrücke auf 3 m vorgesehen. Die Projektierung und Realisierung dieser Lärmschutzwände erfolgt voraussichtlich 2012/13.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
André Schenker,Tiefbauamt, Projektleiter, Tel. 061 552 54 84
Liestal, 22. August 2011