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22.08.2011
Lärmsanierung entlang der H2 in Lausen
Entlang der H2 in Lausen müssen bis im Jahr 2018 Lärmschutzmassnahmen wie lärmmindernde Beläge und Lärmschutzwände realisiert werden. Dies verlangt die Lärmschutzverordnung. Das entsprechende Lärmsanierungsprojekt des kantonalen Tiefbauamtes wird etappenweise bis 2017 umgesetzt.
Die H2 in Lausen ist mit täglich rund 16‘000 Fahrzeugen eine stark befahrene kantonale Hochleistungsstrasse. Das Tiefbauamt Basel-Landschaft ist als Eigentümerin dieser Strasse für die Lärmsanierung zuständig. Diese hat gemäss Lärmschutz-Verordnung bis spätestens 2018 zu erfolgen.
Wenn entlang der H2 in Lausen keine Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden wird im Jahr 2030 der zulässige Immissionsgrenzwert bei 62 Gebäuden überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft.
Als konkrete Massnahmen an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") östlich der Galerie Lausen bereits 2010 erfolgt, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Voraussichtlich ab 2017 wird westlich des Ergolzviadukts bis zum Anschluss Liestal Altmarkt ebenfalls ein Porenasphalt eingebaut. Im Bereich des Ergolzviadukts ist der Einbau dieses Belagstyps aus technischen Gründen jedoch nicht möglich.
Als Massnahme auf dem Ausbreitungsweg ist die Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwände westlich der Galerie Lausen mit gleichzeitiger Erhöhung auf durchgehend 4 m ab Fahrbahn vorgesehen. Im Bereich der Mehrfamilenhäuser Ergolzstrasse 1 – 11 wird eine neue, 150 m lange und 4m hohe Lärmschutzwand als Fortsetzung der bestehenden Wand realisiert. Die Umsetzung erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahresprogramm des Tiefbauamts voraussichtlich im Zeitraum 2013/2014.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
André Schenker,Tiefbauamt, Projektleiter, Tel. 061 552 54 84
Liestal, 22. August 2011
Die H2 in Lausen ist mit täglich rund 16‘000 Fahrzeugen eine stark befahrene kantonale Hochleistungsstrasse. Das Tiefbauamt Basel-Landschaft ist als Eigentümerin dieser Strasse für die Lärmsanierung zuständig. Diese hat gemäss Lärmschutz-Verordnung bis spätestens 2018 zu erfolgen.
Wenn entlang der H2 in Lausen keine Lärmschutzmassnahmen ergriffen werden wird im Jahr 2030 der zulässige Immissionsgrenzwert bei 62 Gebäuden überschritten. Aus diesem Grund wurden Massnahmen an der Lärmquelle und auf dem Ausbreitungsweg geprüft.
Als konkrete Massnahmen an der Quelle ist der Einbau eines Lärm mindernden Porenasphalts ("Flüsterbelag") östlich der Galerie Lausen bereits 2010 erfolgt, der langfristig eine Lärmreduktion um 3 Dezibel gegenüber einem herkömmlichen Standardbelag bewirkt. Für die Anwohnenden wirkt sich dies akustisch so aus, als ob die Verkehrsmenge halbiert würde. Voraussichtlich ab 2017 wird westlich des Ergolzviadukts bis zum Anschluss Liestal Altmarkt ebenfalls ein Porenasphalt eingebaut. Im Bereich des Ergolzviadukts ist der Einbau dieses Belagstyps aus technischen Gründen jedoch nicht möglich.
Als Massnahme auf dem Ausbreitungsweg ist die Erneuerung der bestehenden Lärmschutzwände westlich der Galerie Lausen mit gleichzeitiger Erhöhung auf durchgehend 4 m ab Fahrbahn vorgesehen. Im Bereich der Mehrfamilenhäuser Ergolzstrasse 1 – 11 wird eine neue, 150 m lange und 4m hohe Lärmschutzwand als Fortsetzung der bestehenden Wand realisiert. Die Umsetzung erfolgt gemäss aktuellem Mehrjahresprogramm des Tiefbauamts voraussichtlich im Zeitraum 2013/2014.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
André Schenker,Tiefbauamt, Projektleiter, Tel. 061 552 54 84
Liestal, 22. August 2011