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Kraftwerke an der Birs sollten Hochwasser standhalten

26.08.2010
Die Hochwassersicherheit der Kraftwerke an der Birs ist auch bei einem 100-jährigen Hochwasser gegeben. Dies ergaben Abklärungen des Bau- und Umweltschutzdirektion BL.
 
Aufgrund des ausserordentlich grossen Hochwasserereignisses vom August 2007 mussten die wasserbaulich relevanten Hochwasserabflüsse der Birs nach oben korrigiert werden. Davon betroffen waren 8 Kleinwasserkraftwerke auf Basellandschaftlichem Gebiet. Die Betreiber wurden aufgefordert, die Hochwassersicherheit ihrer Anlagen im Hinblick auf die neu festgelegten Hochwasserabflüsse zu überprüfen und dem Kanton Bericht zu erstatten.
 
Die Auswertung der Berichte durch das Amt für Umweltschutz und Energie und das Tiefbauamt/Geschäftsbereich Wasserbau hat nun ergeben, dass auch mit den neuen Dimensionierungswerten der schadlose Hochwasserabfluss bei den Kraftwerken gewährleistet ist. Dies bedeutet, dass die Wehre der Kraftwerke in der Lage sind, die geforderte Wassermenge durchzuleiten, ohne dabei ungewollte Überflutungen zu verursachen.
 
Beim Hochwasser im August 2007 kam es entlang der Birs teilweise zu grossen Überflutungen auch in der Nachbarschaft von Kraftwerken. Diese können jedoch nicht den Wasserkraftwerken angelastet werden. Der Hochwasserschutz an der Birs weist Mängel auf. Er ist nicht konsequent für die Bewältigung eines hundertjährlichen Hochwassers ausgelegt. Das Tiefbauamt/Geschäftsbereich Wasserbau hat in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden Hochwasserschutzkonzepte zur Behebung der bestehenden Schutzdefizite erarbeitet. Die Konzepte dienen als Grundlage für weitere Planungsschritte.
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 
Für Rückfragen: 
Marin Huser, Amt für Umweltschutz und Energie, Leiter Abteilung Oberflächengewässer, Tel. 061 552 55 14

Liestal, 26. August 2010

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