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Klarstellung zum Vergabeverfahren des Kantons betr. Pfeffingerring in Aesch: Preis wird bei einer Ausschreibung angemessen gewichtet

26.01.2017 13:42
Bei der Auftragsvergabe für die Realisierung des Pfeffingerrings in Aesch ist entgegen anderslautenden Behauptungen und Vermutungen der Preis sehr wohl gebührend berücksichtigt worden. Auch die Zuschlagskriterien sind in der Ausschreibung transparent deklariert worden.
 
Das Vergabeverfahren mag kompliziert erscheinen, ist aber unter den Fachleuten bekannt und etabliert.
 
Aufgrund der in der Ausschreibung aufgeführten Zuschlagskriterien wird eine Punktzahl ermittelt, es wird also eine fachliche und qualitative Bewertung der Angebote vorgenommen. Der Angebotspreis jedes Anbieters wird durch die ihm zugesprochene Punktzahl dividiert, woraus sich der sogenannte Nutzwert ergibt. Das Angebot mit dem besten Nutzwert, d.h. dasjenige mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis erhält den Zuschlag.
 
Beispiele:
Ermittelte Punktzahl 435 Punkte
Angebotspreis: 100‘000.-
Nutzwert: 100‘000 : 435 = 229,89
 
Ermittelte Punktzahl 330 Punkte
Angebotspreis: 80‘000.-
Nutzwert: 80‘000 : 330 = 242,42
 
--> Das teurere Angebot erhält den Zuschlag.
 
Zum konkreten Vergabeverfahren wird, da es sich um ein vor Gericht hängiges Verfahren handelt, nicht weiter Stellung bezogen. Die Realisierung des Bauvorhabens wird sich durch die Beschwerde verzögern (die Dauer hängt vom Verfahrensverlauf ab).

Weitere Informationen.

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