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Klarstellung der Bau- und Umweltschutzdirektion

27.05.2016
Kein Bauschutt ins Laufental

Im Zusammenhang mit der vom Landrat am 14. April 2016 beschlossenen Richtplanänderung ist die Befürchtung aufgekommen, der Kanton plane im Laufental zwei Grossdeponien, in der auch Bauschutt abgelagert werde. Diese Annahme ist nicht richtig. Vorgesehen ist, in diesen Deponien ausschliesslich unverschmutzten Aushub einzulagern.


In der im Jahr 2015 ausgearbeiteten Landratsvorlage (LRV) ist von Inertstoffdeponien die Rede. Dieser Ausdruck ist der damals noch geltenden Technischen Verordnung über Abfälle (TVA) entnommen, die nur drei Deponietypen kannte: Inertstoff-, Reststoff- und Reaktordeponien. Um festzuhalten, dass kein Bauschutt eingelagert werden darf, musste die etwas umständliche, aber juristisch korrekte Formulierung „Inertstoffdeponie mit beschränktem Annahmespektrum für unverschmutztes Aushubmaterial“ gewählt werden, was nichts anderes als eine Deponie ausschliesslich für unverschmutztes Aushubmaterial ist.

Am 1. Januar 2016 wurde die TVA durch die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (Abfallverordnung, VVEA) abgelöst mit neu fünf Deponietypen: den Typen A-E. Die im Laufental geplanten Deponien sind solche des Typs A, in denen kein Bauschutt abgelagert werden darf. In Deponien des Typs A dürfen nur abgelagert werden:
  • unverschmutztes Aushub- und Ausbruchmaterial
  • Kieswaschschlamm aus der Behandlung von unverschmutztem Aushub- und Ausbruchmaterial
  • abgetragener Ober- und Unterboden sowie
  • Geschiebe aus Geschiebesammlern.


Für Rückfragen
Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, 061 552 55 01

Weitere Informationen.

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