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02.07.2012
Keine weiteren gentechnisch veränderten Rapspflanzen im Kanton
Im Rahmen eines Monitoring Projektes des Bundesamtes für Umwelt ist das Auhafen-Areal nach gentechnisch verändertem Raps abgesucht worden. Die Aktion war schon vor dem Fund einer gentechnisch veränderten Pflanze durch Greenpeace geplant. Über 100 Pflanzen aus dem Auhafen-Areal und entlang der Transportwege wurden getestet, ohne dass eine weitere gentechnisch veränderte Pflanze gefunden wurde.
Am 23. Mai 2012 hat Greenpeace am Auhafen in Muttenz eine gentechnisch veränderte (GV-) Rapspflanze gefunden und den kantonalen Behörden übergeben. Eine Analyse der Pflanze durch das kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bestätigt, dass es sich um herbizidresistenten GT73 Raps der amerikanischen Firma Monsanto handelt. In der Schweiz darf kein gentechnisch veränderter Raps angepflanzt und als Lebensmittel verarbeitet werden.
Am 23. Mai 2012 hat Greenpeace am Auhafen in Muttenz eine gentechnisch veränderte (GV-) Rapspflanze gefunden und den kantonalen Behörden übergeben. Eine Analyse der Pflanze durch das kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat bestätigt, dass es sich um herbizidresistenten GT73 Raps der amerikanischen Firma Monsanto handelt. In der Schweiz darf kein gentechnisch veränderter Raps angepflanzt und als Lebensmittel verarbeitet werden.
Einen Tag nach der Greenpeace-Aktion wurden im Rahmen eines bereits zuvor geplanten Monitoring Projektes des Bundesamtes für Umwelt Proben entlang von Transportwegen in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt genommen. Zusätzlich wurde kurz nach dem Greenpeace-Fund das Auhafen-Areal erneut nach Raps abgesucht und weitere Pflanzenproben wurden sichergestellt. In den über 100 getesteten Proben aus dem Kanton Basel-Landschaft konnten keine weiteren GV-Rapspflanzen gefunden werden.
Bereits im Jahr 2011 wurden im Kanton Basel-Landschaft im Rahmen des oben erwähnten Monitoring-Projektes Rapspflanzen entlang von Transportwegen analysiert. Auch damals war keine der untersuchten Pflanzen gentechnisch verändert.
Die von Greenpeace gefundene Pflanze ist die erste bekannte GV-Pflanze in der Umwelt im Kanton Basel-Landschaft. In Zusammenarbeit mit den betroffenen Betrieben, den Kantonen Basel-Stadt, Tessin und dem Bund wird zurzeit ein langfristiges Konzept erarbeitet, das eine Überwachung der sensiblen Standorte und eine rasche Bekämpfung auftretender Pflanzen ermöglichen soll.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Martin Schmidlin, Inspektor Sicherheitsinspektorat BL, Tel. 061 552 62 65
Liestal, 2. Juli 2012