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18.06.2013
Kein weiterer gentechnisch veränderter Raps im Au-Hafen
Nachdem vor einem Jahr beim Auhafen in Muttenz von Greenpeace eine gentechnisch veränderte Rapspflanze sichergestellt wurde, konnten am betroffenen Standort bei der letzten Kontrolle durch den Unterhaltsdienst und das Sicherheitsinspektorat Ende Mai diesen Jahres keine gentechnisch veränderte Pflanze gefunden werden.
Im Mai 2012 wurde von Greenpeace auf dem Hafengelände in Muttenz eine gentechnisch veränderte (GV-) Rapspflanze gefunden. Es handelte sich dabei um GT73 Raps der amerikanischen Firma Monsanto, der gegen den im Breitbandherbizid Roundup® enthaltenen Wirkstoff Glyphosat resistent ist 1 . In der Schweiz darf kein gentechnisch veränderter Raps angepflanzt und als Lebensmittel verarbeitet werden. Als mögliche Quelle für gentechnisch veränderten Raps kommen unter anderem Kontaminationen in Futtermitteln oder verunreinigte Transportbehälter in Frage.
Zur Verhinderung einer Ausbreitung und zur Kontrolle der bestehenden Bestände von gentechnisch veränderten Rapspflanzen wurden in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Betrieben, dem Bund und dem Kanton Basel-Stadt Massnahmen vereinbart. Die Gleisanlagen im Hafenareal werden regelmässig mit Glyphosat behandelt, um die Geleise vor Überwucherungen zu bewahren. Dies bietet die Möglichkeit die glyphosatresistenten GV-Pflanzen durch nachträgliche Vegetationskontrollen leicht zu identifizieren. Im Rahmen der vereinbarten Massnahmen begleitete das Sicherheitsinspektorat Vegetationskontrollen im Anschluss an Pflegeeinsätze. Bei der letzten Kontrolle Ende Mai wurde das Hafenareal und insbesondere der letztjährige Fundort inspiziert und es wurden Proben genommen. Alle Proben wurden mittels Schnelltest analysiert. Es wurden dabei keine gentechnischen Veränderungen festgestellt.
Die gute Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Betrieben, dem Pflegedienst und den Behörden ermöglicht eine Kontrolle mit geringem Aufwand. Die vereinbarten Massnahmen werden bis auf Weiteres weitergeführt.
Bereits im März dieses Jahres berichtete das BAFU, dass im Rahmen seiner Untersuchungen im Jahr 2012 keine zusätzlichen Standorte mit GV-Raps auf dem Kantonsgebiet gefunden wurden 2 .
1 Medienmitteilung Kanton Basel-Landschaft:
Keine weiteren gentechnisch veränderten Rapspflanzen im Kanton. 2 Juli 2012
2 Medienmitteilung BAFU:
Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2012. 5. März 2013
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Im Mai 2012 wurde von Greenpeace auf dem Hafengelände in Muttenz eine gentechnisch veränderte (GV-) Rapspflanze gefunden. Es handelte sich dabei um GT73 Raps der amerikanischen Firma Monsanto, der gegen den im Breitbandherbizid Roundup® enthaltenen Wirkstoff Glyphosat resistent ist 1 . In der Schweiz darf kein gentechnisch veränderter Raps angepflanzt und als Lebensmittel verarbeitet werden. Als mögliche Quelle für gentechnisch veränderten Raps kommen unter anderem Kontaminationen in Futtermitteln oder verunreinigte Transportbehälter in Frage.
Zur Verhinderung einer Ausbreitung und zur Kontrolle der bestehenden Bestände von gentechnisch veränderten Rapspflanzen wurden in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Betrieben, dem Bund und dem Kanton Basel-Stadt Massnahmen vereinbart. Die Gleisanlagen im Hafenareal werden regelmässig mit Glyphosat behandelt, um die Geleise vor Überwucherungen zu bewahren. Dies bietet die Möglichkeit die glyphosatresistenten GV-Pflanzen durch nachträgliche Vegetationskontrollen leicht zu identifizieren. Im Rahmen der vereinbarten Massnahmen begleitete das Sicherheitsinspektorat Vegetationskontrollen im Anschluss an Pflegeeinsätze. Bei der letzten Kontrolle Ende Mai wurde das Hafenareal und insbesondere der letztjährige Fundort inspiziert und es wurden Proben genommen. Alle Proben wurden mittels Schnelltest analysiert. Es wurden dabei keine gentechnischen Veränderungen festgestellt.
Die gute Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Betrieben, dem Pflegedienst und den Behörden ermöglicht eine Kontrolle mit geringem Aufwand. Die vereinbarten Massnahmen werden bis auf Weiteres weitergeführt.
Bereits im März dieses Jahres berichtete das BAFU, dass im Rahmen seiner Untersuchungen im Jahr 2012 keine zusätzlichen Standorte mit GV-Raps auf dem Kantonsgebiet gefunden wurden 2 .
1 Medienmitteilung Kanton Basel-Landschaft:
Keine weiteren gentechnisch veränderten Rapspflanzen im Kanton. 2 Juli 2012
2 Medienmitteilung BAFU:
Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2012. 5. März 2013
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation