Kanton empfiehlt Regionalisierung der Wasserversorgung im Waldenburgertal

22.09.2008

An einer Informationsveranstaltung in Hölstein hat das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) den Gemeinden der Wasserregion 7 im Waldenburgertal die Vorteile einer gemeinsamen regionalen Wasserversorgung aufgezeigt. Mit der Übertragung von Aufgaben auf die Wasserversorgung Waldenburgertal AG (WVW AG) könnten die zukünftigen Herausforderungen besser gemeistert und durch die Nutzung von Synergien Kosten gespart werden.



Angesichts des steigenden Bedarfs an fachlichem Know-how für die Qualitätssicherung und Finanzmitteln für die Erneuerung der bestehenden Anlagen stossen insbesondere kleinere und mittlere Betreiber von Wasserversorgungen in peripheren Gebieten zunehmend an ihre Grenzen. In der Wasserregion 7 im Waldenburgertal kommt hinzu, dass die Wasservorkommen sehr ungleich auf die neun Gemeinden verteilt sind.

Nach der Ausarbeitung mehrerer Studien im Rahmen der regionalen Wasserversorgungsplanung kommt das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) zum Schluss, dass mit einer Zusammenlegung und einer gemeinsamen Bewirtschaftung der bestehenden Wasserversorgungsanlagen sowie einer weit gehenden Übertragung von Aufgaben an die Wasserversorgung Waldenburgertal AG (WVW AG) die zukünftigen Herausforderungen am besten gemeistert werden können.

Mit einer regionalisierten Wasserversorgung ergeben sich Chancen zur Verbesserung der Wasserqualität, der Versorgungssicherheit und durch Nutzung von Synergien auch der Wirtschaftlichkeit.

Die betroffenen Gemeinden wurden letzte Woche an einer Veranstaltung in Hölstein vom AUE über die Ergebnisse der Studien informiert. Für die Umsetzung sind nun die Gemeinden verantwortlich, mit welchen die WVW AG einzeln das Gespräch suchen wird, um die zukünftige Zusammenarbeit und Aufgabenteilung zu klären.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst

Für Rückfragen:
Achim Benthaus, Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 61 15

Liestal, 22. September 2008