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Jugendvollzugszentrum Nordwest- und Innerschweiz - Projektstudie abgeschlossen

27.11.2008
Die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft (SID) plant im Auftrag der Kantone der Nordwest- und Innerschweiz die Errichtung eines Jugendvollzugszentrums für jugendliche Erwachsene auf dem Gelände des Arxhofs. Grund dafür ist das neue Jugendstrafgesetz, welches im Januar 2007 in Kraft getreten ist. Dieses sieht vor, dass Jugendliche mit einem Freiheitsentzug von bis zu vier Jahren bestraft werden können.

Ende Oktober 2008 wurde die Projektstudie für den Bau eines Jugendvollzugszentrums für die Kantone des Strafvollzugskonkordats Nordwest- und Innerschweiz abgeschlossen.

Die Resultate der Projektstudie zeigen, dass sich der Standort Arxhof für den Bau eignet und sich durch die geografische Nähe bauliche und betriebliche Synergien ergeben. Die Investitionskosten belaufen sich gemäss heutigem Wissensstand auf 17.4 Mio., Kostengenauigkeit +/- 10 Prozent.

Die Studie geht von 18 Vollzugsplätzen aus, verteilt auf drei Gruppen mit den notwendigen Räumen für Ausbildung und Verwaltung. Abklärungen ergaben folgende Synergien mit bereits bestehender Infrastruktur: gemeinsame Turnhallennutzung, gemeinsame Küche, Schnitzelfeuerungsanlage, Abwasseranlage und Teile der Verwaltung.

Falls sich der Kanton Basel-Landschaft und die weiteren zehn Kantone des Strafvollzugskonkordats der Nordwest- und Innerschweiz einigen können, wird voraussichtlich ab 2009 eine Landratsvorlage für einen Planungskredit erarbeitet. Der Bezug allfälliger Räumlichkeiten ist frühestens im Jahr 2014 möglich.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION
SICHERHEITSDIREKTION
Informationsdienste

Für Rückfragen:
betreffend Bau: Daniel Longerich, Hochbauamt, Leiter Projektierung, Tel. 061 552 54 48
betreffend Konzept: Renato Rossi, Direktor Arxhof, Projektleiter, Tel. 061 955 22 00

Liestal, 27. November 2008

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