Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Bau- und Umweltschutzdirektion / Medienmitteilungen / Hochwasserschutz in Liesberg

Hochwasserschutz in Liesberg

18.12.2012
Hochwasserschutz in Liesberg: Regierung beantragt 2,3 Millionen
 
Die Regierung beantragt dem Landrat einen Verpflichtungskredit von brutto 2,3 Mio. Franken (inkl. 8% MwSt.) für die Realisierung des Hochwasserschutzes an der Birs in Liesberg. Die Massnahmen werden zu Lasten der Investitionsrechnung des Tiefbauamtes finanziert. Es ist vorgesehen, dass sich der Bund an den Hochwasserschutzmassnahmen mit einem Beitrag von ca. 35 Prozent der Kosten beteiligt.
 
Mit der Realisierung des Hochwasserschutzprojekts wird das vom Bund geforderte Schutzziel für Siedlungsgebiete vor einem hundertjährlichen Hochwasser (HQ100) sicher gestellt. Das heisst, dass im Projektperimeter Ereignisse dieser Grössenordnung keine Schäden mehr hervorrufen dürfen. Somit wird das Defizit der heutigen Situation behoben.
 
Das Projekt enthält bauliche Massnahmen, wie die Verbreiterung der Birs, und im Siedlungsgebiet  ist aufgrund der engen Platzverhältnisse der Bau von Leitdämmen vorgesehen.
 
Im Zuge der Hochwasserschutzmassnahmen werden frühere Uferverbauungen weitgehend beseitigt, welche die natürliche Sohlenbreite der Birs einengten und damit den ökologischen Zustand  verschlechtert haben. Durch eine Vielzahl an Strukturelementen soll ein abwechslungsreicher Lebensraum entstehen.
 
Hohe Schäden im August 2007
 
Das Hochwasserereignis im August 2007 hat mit den aufgetretenen Überflutungen die Defizite in bezug auf den baulichen Hochwasserschutz im Laufental deutlich aufgezeigt. Die Gesamtschadenssumme für Liesberg (nur gemeldete Gebäude- und Grundstücksschäden berücksichtigt) beläuft sich auf rund 4,5 Mio. Franken.

Weitere Informationen.

Fusszeile