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Grundlagen der Strategie für die Wasserpolitik vorgestellt

25.05.2012
Der Kanton Basel-Landschaft strebt eine moderne, integrale Gewässerbewirtschaftung im Sinne der Nachhaltigkeit und unter Anerkennung der menschlichen Bedürfnisse an. Aus diesem Grund hat die Regierung am 8. Mai Grundlagen einer Strategie für die Wasserpolitik beschlossen, die das Amt für Umweltschutz und Energie heute den Medien in Birsfelden präsentiert hat. Die Strategie soll die Basis für ein strategisch koordiniertes Vorgehen bei der Zielerreichung in den kommenden Jahren sein. 
 
Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Vorsteherin der Bau- und Umweltschutzdirektion, erinnerte an der Medienkonferenz daran, dass sich schon die ersten Gesetze mit dem Schutz des Wassers beschäftigt hätten. Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz bezwecke den Schutz der Gewässer für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Im Unterschied zu früher seien aber heute die Probleme in der Regel nicht mehr sichtbar, z.B. durch Schaumbildung in den Flüssen. Die Probleme seien viel komplexer und schwerer zu erfassen. Darum habe der Regierungsrat in seinem Grundsatzpapier "Wir leben unsere Vision 2012 - 2022" das Thema Natur- und Klimawandel als eines seiner sieben strategischen Schwerpunktsfelder festgelegt und darin explizit auch die Verabschiedung einer eigenen Wasserstrategie und eines Massnahmeplans für die Umsetzung dieser Strategie in Aussicht gestellt.
In der Wasserstrategie wurden insgesamt neun Leitsätze definiert. Diese Leitsätze stellen langfristige Entwicklungsziele dar, welche die Vision einer modernen und integralen Gewässerbewirtschaftung in den wichtigsten Bereichen konkretisieren sollen, wie Alberto Isenburg, Leiter des Amtes für Umweltschutz, ausführte. Die Leitsätze behandeln im einzelnen folgende Themen: 1: Sicherung der Rohwasserressourcen, 2: Professionalisierung der Wasserversorgung, 3: Werterhalt der Infrastruktur, 4: Risikobasierter Hochwasserschutz, 5: Schutz und Nutzungsplanung im Gewässerraum, 6: Sicherung der Gewässer als Lebensraum, 7: Revitalisierung des Gewässernetzes, 8: Systematischer Gewässerunterhalt und 9: Steuerung der Wassernutzungen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Beilagen:
 
Für Rückfragen:         
Dr. Alberto Isenburg, Leiter Amt für Umweltschutz und Energie, Tel. 061 552 55 01
Liestal, 25. Mai 2012

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