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07.07.2009
Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule Muttenz: Fassadensanierung wegen Asbest-Risiko gestoppt
Zu Beginn der Sommerferien hat das Hochbauamt wie geplant mit der Teilsanierung der Gebäudefassade der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule Muttenz (GIBM) begonnen. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten hat sich herausgestellt, dass eine solche Teilsanierung nicht möglich ist, ohne die Innenräume der Schule möglicherweise mit Asbestfasern zu belasten. Deshalb sind die Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres unterbrochen.
Die geplanten Arbeiten hätten sich auf die Sanierung der Betonbauteile, die Sanierung PCB-haltiger Kittfugen im Beton, auf den Storenersatz, auf den teilweisen Glasersatz in der Fassade und auf Reparaturmassnahmen an den Fensterflügeln erstreckt.
Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten wurden weitere Schadstoffabklärungen an der Fassade wie auch im Gebäudeinnern durchgeführt. Die Untersuchungen ergaben, das unter Berücksichtigung der verbindlichen Richtlinien für Schadstoffsanierungen (EKAS-Richtlinien und Empfehlungen Forum Asbest Schweiz) die Fassadensanierung nicht so wie ursprünglich geplant vorgesehen als Teilsanierung durchgeführt werden sollte. Das Risiko für eine Kontaminierung der Innenräume mit Asbestfasern wird von den Fachleuten als zu hoch eingestuft. Die Fachingenieure empfehlen eine Gesamtsanierung der Fassade, inkl. der angrenzenden, teilweise schadstoffbelasteten Stützenbereiche. Im Weiteren zeichnet sich bereits heute ab, dass im Rahmen des Arealentwicklungsverfahrens "Polyfeld Muttenz" sowie den anstehenden Nutzungsveränderungen der GIBM in den nächsten Jahren eine Innensanierung notwendig wird.
Auf Grund aller Fakten hat das Hochbauamt zusammen mit Fachleuten und der Schulleitung eine sorgfältige Neubeurteilung vorgenommen und die Gebäudehüllen-Teilsanierung aus Sicherheitsgründen gestoppt. Das weitere Vorgehen wird voraussichtlich bis Ende drittes Quartal 2009 festgelegt. Aktuelle Messungen der Innenluft ergaben bis dato keine Belastung mit Asbest. Der Schulbetrieb kann ab 10. August gemäss Stundenplan weiter geführt werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Bau: Daniel Longerich, Hochbauamt, Leiter Projektierung + Realisierung, Tel. 061 552 54 48
Schulbetrieb: Andreas Weber, stellvertretender Rektor, Tel. 061 467 88 80
Liestal, 7. Juli 2009
Die geplanten Arbeiten hätten sich auf die Sanierung der Betonbauteile, die Sanierung PCB-haltiger Kittfugen im Beton, auf den Storenersatz, auf den teilweisen Glasersatz in der Fassade und auf Reparaturmassnahmen an den Fensterflügeln erstreckt.
Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten wurden weitere Schadstoffabklärungen an der Fassade wie auch im Gebäudeinnern durchgeführt. Die Untersuchungen ergaben, das unter Berücksichtigung der verbindlichen Richtlinien für Schadstoffsanierungen (EKAS-Richtlinien und Empfehlungen Forum Asbest Schweiz) die Fassadensanierung nicht so wie ursprünglich geplant vorgesehen als Teilsanierung durchgeführt werden sollte. Das Risiko für eine Kontaminierung der Innenräume mit Asbestfasern wird von den Fachleuten als zu hoch eingestuft. Die Fachingenieure empfehlen eine Gesamtsanierung der Fassade, inkl. der angrenzenden, teilweise schadstoffbelasteten Stützenbereiche. Im Weiteren zeichnet sich bereits heute ab, dass im Rahmen des Arealentwicklungsverfahrens "Polyfeld Muttenz" sowie den anstehenden Nutzungsveränderungen der GIBM in den nächsten Jahren eine Innensanierung notwendig wird.
Auf Grund aller Fakten hat das Hochbauamt zusammen mit Fachleuten und der Schulleitung eine sorgfältige Neubeurteilung vorgenommen und die Gebäudehüllen-Teilsanierung aus Sicherheitsgründen gestoppt. Das weitere Vorgehen wird voraussichtlich bis Ende drittes Quartal 2009 festgelegt. Aktuelle Messungen der Innenluft ergaben bis dato keine Belastung mit Asbest. Der Schulbetrieb kann ab 10. August gemäss Stundenplan weiter geführt werden.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
Für Rückfragen:
Bau: Daniel Longerich, Hochbauamt, Leiter Projektierung + Realisierung, Tel. 061 552 54 48
Schulbetrieb: Andreas Weber, stellvertretender Rektor, Tel. 061 467 88 80
Liestal, 7. Juli 2009