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Gespräch über Birsfelder Hafenlärm - Lärmermittlung zusammen mit deutschen Fachleuten

25.07.2008

Heute hat wie schon länger versprochen und letzte Woche angekündigt ein Fachgespräch zum grundsätzlichen Thema grenzüberschreitender Hafenlärm Birsfelden statt gefunden. Ergebnis dieser Expertenrunde: Basellandschaftliche Fachbehörden sollen in Abstimmung mit deutschen Fachstellen den Hafenlärm gesamtheitlich ermitteln.



Seitens des Kantons Basel-Landschaft haben Lärm- und Rechtsexperten sowie die Schweizerischen Rheinhäfen an diesem Fachgespräch teilgenommen. Mit den deutschen Umweltexperten wurde in einer sachlichen Atmosphäre das  konkrete Projekt eines Schrottplatzes im Birsfelder Hafen besprochen, anschliessend erfolgte eine generelle Auslegeordnung zum Hafenlärm.
Es wird nun für das gesamte Hafengebiet bis voraussichtlich Ende Jahr ein Lärmkataster erstellt, der die Lärmimmissionen gesamtheitlich erfassen soll. Zudem errichtet der Kanton in Grenzach eine Lärmmess-Station für die kontinuierliche Lärmüberwachung. Derzeit läuft für diese Station das Standortevaluationsverfahren. Der Standort soll so gewählt werden, dass die Lärmmessung  der bestehenden Hafenanlagen und des geplanten Schrottplatzes gewährleistet ist.
Die Fachexperten werden ihren jeweiligen politisch vorgesetzten Stellen empfehlen, die Erstellung des Lärmkatasters im Hafen und der Mess-Station in Grenzach-Wyhlen gemeinsam zwischen den schweizerischen und deutschen Fachstellen abzustimmen. Auf diese Weise soll auch die Kommunikation in Sachen Hafenlärm über die Landesgrenzen hinweg verbessert werden.
Der Baselbieter Regierungspräsident hatte letzte Woche angekündigt, die Regierung werde im August das Thema des grenzüberschreitenden Hafenlärms direkt mit dem Regierungs-präsidium Freiburg aufnehmen und das weitere Vorgehen absprechen.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Informationsdienst
Für Rückfragen: 
Adrian Baumgartner, Leiter Informationsdienst, Tel. +41 61 552 55 81
Liestal, 25. Juli 2008

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