Geruchsbelästigungen durch die ARA Rhein: Ursache gefunden

17.10.2014

Geruchsbelästigungen durch die ARA Rhein in Pratteln: Ursache gefunden und Massnahmen eingeleitet



Nach den sofort eingeleiteten Untersuchungen ist die Ursache für die Geruchsbelästigungen aus der ARA Rhein in Pratteln gefunden worden. Der Verwaltungsrat der ARA Rhein hat die Ausarbeitung eines Projektes zur Optimierung der Abluftreinigung inklusive Geruchsbeseitigung in Auftrag gegeben.

Die Einleitung eines Produktionsabwassers hatte unter veränderten Bedingungen in der Biologie zur Bildung geruchsintensiver Stoffe geführt. Dies führte in den letzten Monaten zu aussergewöhnlich vielen Meldungen durch die Bevölkerung bei der Gemeinde Pratteln und beim Lufthygieneamt beider Basel. Die Einleitung dieses Produktionsabwassers ist in der Zwischenzeit gestoppt worden. Trotz sofortigem Stopp der Einleitung ist auch in den nächsten Tagen noch mit Emissionen zu rechnen, bis der Stoff aus der gesamten Grossanlage ausgeschieden ist.

Für die Sanierung zur langfristigen Vermeidung von Geruchsemissionen wurde vom Verwaltungsrat ein Projekt mit hoher Priorität in Auftrag gegeben. Es wird mit grösseren baulichen Massnahmen gerechnet, welche einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen werden. Bis dahin darf dieses Produktionsabwasser nicht mehr eingeleitet werden.

Damit werden übermässige und nicht tolerierbare Geruchsbelästigungen, wie jene der letzten Monate, zukünftig vermieden.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der ARA Rhein entschuldigen sich in aller Form bei der Bevölkerung der Gemeinde Pratteln und bei den benachbarten Betrieben für die massiven Belästigungen der letzten Monate.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation