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Genereller Entwässerungsplan (GEP) von Oltingen genehmigt

08.12.2015
Alle Baselbieter Gemeinden verfügen über einen GEP

Der Regierungsrat hat den Generellen Entwässerungsplan (GEP) von Oltingen genehmigt. Damit verfügen nun alle Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft über eine verbindliche Planungsgrundlage für die Massnahmen zum Schutz der Gewässer und zum Erhalt und Ausbau der Infrastrukturen für Abwasser.


Mit den GEP-Massnahmenplänen soll verhindert werden, dass die Gewässer durch Abwasser verschmutzt und Sachschäden verursacht werden.

Viele Leitungen haben bereits ein erhebliches Alter erreicht. Dazu kommt, dass die Abwasser-Infrastruktur heute viel intensiver genutzt wird, als bei ihrer Erstellung vorgesehen. Während die Kläranlagen etwa alle 30 Jahre den steigenden Schmutzfrachten angepasst werden, sind die Entwässerungssysteme durch zunehmende Versiegelung bei starkem Regen heute oft ausgelastet. Damit die Siedlungshygiene und der Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässer trotzdem gewährleistet werden können, müssen auch die Entwässerungssysteme und -bauwerke ausgebaut, weiterentwickelt und sorgfältig unterhalten werden. Für einen optimalen Mitteleinsatz bilden die GEP der Gemeinden und der ARA-Betreiber die planerische Grundlage.

Allein die kommunalen GEP weisen Massnahmen aus, die bis zum Planungshorizont (meist 20 Jahre) Kosten und Investitionen von mehr als 500 Millionen Franken auslösen. Jährlich geben die Gemeinden und ARA-Betreiber rund 45 Millionen Franken für Unterhalt, Werterhalt, Erneuerung und Aus- und Umbau der Abwassernetze und Abwasseranlagen aus. Die Kosten der GEP-Umsetzung werden vollständig aus den jährlichen Abwasser- und Anschlussgebühren finanziert.

Das Amt für Umweltschutz und Energie stellt zurzeit die relevanten Daten für den Gewässerschutz, den Erhalt der Infrastruktur und die Finanzierung in einer aktuellen Standortbestimmung zusammen. Damit können der Stand der Umsetzung und die Wirksamkeit der Massnahmen aus den jeweiligen GEP gezeigt werden. Es soll dabei auch erkennbar werden, ob die Anforderungen und die Rahmenbedingungen erfüllt sind oder sich verändert haben und angepasst werden müssen.


Für Rückfragen     
Thomas Lang, Amt für Umweltschutz und Energie, Siedlungsentwässerung und Landwirtschaft, Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD), 061 552 53 73

Weitere Informationen.

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