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Gemeinde Liesberg; Birs, Ausholzen Hochwasserprofil

06.12.2016 15:26

Die geplanten Arbeiten für die Erhöhung der Abflusskapazität der Birs zwischen der Nieder-Riederwaldbrücke und der Aluminium Laufen in Liesberg werden vorerst nur teilweise ausgeführt. Wo zur Entfernung des Ufergehölzes die Birs durchfahren werden muss, wird zum Schutz der Fische erst in der laichfreien Zeit im Oktober/November 2017 mit den Arbeiten an den Dammbereichen begonnen.

Die Fischerei Pachtvereinigung des Bezirks Laufental (FIPAL) hat Ende letzter Woche beim Rechtsdienst von Regierungsrat und Landrat gegen die vorgesehenen Unterhaltsmassnahmen an den Hochwasserschutzdämmen in Liesberg interveniert. In der Folge fand gestern Montag ein Gespräch unter der Federführung des Rechtsdienstes von Regierungsrat und Landrat zwischen den betroffenen Parteien statt.

In Gegenwart von Vertretern der FIPAL und des kantonalen Fischereiverbands, des Tiefbauamts Geschäftsbereich Wasserbau, der Fischereiverwaltung sowie des Gemeinderats von Liesberg wurde allseits anerkannt, dass zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit die Böschungsbestockung der Birsdämme zurückgeschnitten werden muss. Durch diese Massnahme kann das Abflussprofil, wie es für die Abführung einer Wassermenge eines 100-jährigen Hochwassers erforderlich ist, wieder hergestellt werden.

Ein Teil des bei den Arbeiten anfallenden Holzes wird nun wie geplant landseitig abgeführt. Aus Rücksicht auf die Laichzeit wird aber auf ein Durchfahren der Birs mit Maschinen zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet. Diese Arbeiten an den so noch verbleibenden Dammbereichen werden in der laichfreien Zeit im Oktober/November 2017 durchgeführt.

Als Ersatzmassnahme für den Eingriff in die Ufervegetation werden vom Tiefbauamt an geeigneter Stelle in Absprache mit den Fischereivertretern Baustämme zur strukturellen Aufwertung in der Birs eingebracht.

Schliesslich wurde am Gespräch festgehalten, dass die Projektierung der erforderlichen Dammertüchtigung in Liesberg durch das Tiefbauamt unter Einbezug der Gemeinde und der Fischereiverwaltung bald möglichst an die Hand genommen wird.

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