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Gemeinde Liesberg; Birs, Ausholzen Hochwasserprofil

01.12.2016 09:54

Um die geforderte Abflusskapazität eines 100-jährigen Hochwassers (HQ100) der Birs zwischen der Nieder-Riederwaldbrücke und der Aluminium Laufen zu erreichen, muss das Ufergehölz vollumfänglich aus dem Abflussprofil der Birs entfernt werden.

Nach der Umsetzung des Hochwasserschutzprojektes Liesberg oberhalb der Nieder-Riederwaldbrücke wird nun der Hochwasserschutz im Bereich Sportplatz bis zur „Aluminium Laufen“ inklusive Freibord von ca. 30 cm wiederhergestellt. Dazu muss innerhalb der Hochwasserschutzdämme sämtliches Ufergehölz entfernt werden. Die Dammaussenseiten werden ökologisch durchforstet mit dem Ziel, ein abwechslungsreiches Ufergehölz entstehen zu lassen. Vis à vis der „Aluminium Laufen“ und im Unkeligraben werden zusätzlich überalterte und kranke Bäume entfernt. Innerhalb der Hochwasserschutzdämme müssen diese Arbeiten zukünftig jährlich wiederholt werden. Auf den Dammaussenseiten werden die Pflegeeingriffe gemäss dem Pflegekonzept ausgeführt (Niederhecken alle 5 Jahre und Ufergehölz alle 10 Jahre).

Das Tiefbauamt des Kantons Basel-Landschaft wird diese Durchforstungsarbeiten auf den Staatsparzellen ab dem 5. Dezember 2016 wieder mit der Unterhaltsgruppe des Geschäftsbereichs Wasserbau in Angriff nehmen. Die zehn Personen umfassende Unterhaltsgruppe, die mit grossem Fachwissen und Erfahrung im Forstbereich und der entsprechenden Gerätschaft ausgestattet ist, führen diese Durchforstungs- und Pflegearbeiten fachgerecht, ökologisch und wirtschaftlich aus.

Mit der Fischereiaufsicht und der FIPAL (Fischerei-Pachtvereinigung des Bezirkes Laufen) hat vorgängig eine Besprechung vor Ort stattgefunden. Die Arbeiten können wegen übergeordneten Interessen von Seiten des Kantons (Überarbeitung Naturgefahrenkarte, Standortförderung etc.) und der Gemeinde Liesberg (Erweiterungsbau Chemiefirma ACINO mit 450 Arbeitsplätzen) ausgeführt werden. Als Ersatz für das entfernte Ufergehölz werden in einem anderen Abschnitt der Birs Bäume gefällt, die ins Wasser zu liegen kommen (Raubäume). Die Details werden mit der Fachstelle Fischerei von der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion noch abgesprochen.

Im Anschluss an die obgenannten Holzereiarbeiten werden im Frühjahr 2017 die ca. 40 Jahre alten Hochwasserdämme punktuell saniert und an vereinzelten Stellen etwas angehoben.

 

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