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Fuss- und Velowege sollen verbessert werden

22.12.2010
Zur Erhebung und Nachführung von Schwachstellen und Massnahmen im Fuss- und Veloverkehr nach möglichst einfacher und gleicher Methode haben die für den Langsamverkehr zuständigen Fachstellen in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn zusammen mit Fachverbänden eine neue Wegleitung für die Gemeinden erarbeitet.
 
Der Langsamverkehr - Fuss- und Veloverkehr - ist neben dem motorisierten Individualver­kehr und dem öffentlichen Verkehr die gleichwertige dritte Säule des Personenverkehrs. Der Bund legt grossen Wert darauf, dass der Langsamverkehr in den Agglomerationsprogrammen entsprechend berücksichtigt und gebührend behandelt wird.
 
Der Bund erwartet - als Voraussetzung für die Mitfinanzierung von Langsamverkehrsmass­nahmen - neben allgemeinen Analysen und Zielformulierungen für die gesamte Agglomerati­on insbesondere
  • die Durchführung einer systematischen und differenzierten Schwachstellenanalyse und
  • die Entwicklung von Massnahmen zur Behebung der bestehenden Schwachstellen.
  • Diese Arbeiten gehören in den Kompetenz- und Aufgabenbereich der Gemeinden.
  • Zur Unterstützung der Gemeinden haben die für den Langsamverkehr zuständigen Fach­stellen in den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn in Zusam­menarbeit mit Fachverbänden eine Wegleitung für die Gemeinden erarbeitet. Ziel ist es, die Schwachstellen und Massnahmen im Fuss- und Veloverkehr möglichst einfach und überall mit der gleichen Methode zu erheben und nachzuführen. Nur so können die Daten innerhalb der Agglomeration rationell erfasst, weiterbearbeitet, verglichen und von der Agglomeration Basel bzw. von den verantwortlichen Fachstellen der Kantone zu Massnahmenpaketen zu­sammengefasst werden, wie dies vom Bund gefordert wird. Ziel ist, dass bis Ende 2011 fachlich und politisch bereinigte Massnahmenpakete für den Langsamverkehr vorliegen, da­mit diese im Agglomerationsprogramm Basel, 2. Generation beim Bund Mitte 2012 verbind­lich eingereicht werden können.
 
In diesen Tagen bekommen die Gemeinden der Agglomeration Basel die neue Wegleitung "Fuss- und Veloverkehr in der Agglomeration Basel" zugestellt. Ab Januar 2011 wird den Gemeinden zusätzlich eine Datenbank zur Verfügung stehen, die vom Kanton Basel-Landschaft erstellt und bewirtschaftet wird und in welcher alle von den Gemeinden erhobenen Daten erfasst werden sollen.
 
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 
Für Rückfragen:  
bis 12.30 Uhr: Walter Keller, Amt für Raumplanung, Stv. Leiter Abt. Kantonsplanung, Tel. 061 552 55 85
 
Liestal, 22. Dezember 2010

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