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Für Bienen besonders giftige Pflanzenschutzmittel

30.06.2014

Für Bienen besonders giftige Pflanzenschutzmittel: Verkaufsverbot wird im Kanton Basel-Landschaft eingehalten



Im Kanton Basel-Landschaft sind für Bienen besonders giftige Pflanzenschutzmittel aus den Verkaufsregalen verschwunden. Dies zeigt eine Überprüfung von Verkaufsstellen, die das Amt für Umweltschutz und Energie in den letzten Wochen durchgeführt hat. Sowohl die Hauptlieferanten als auch das zuständige Personal in den Verkaufsstellen haben verantwortungsvoll und rasch gehandelt und das Verbot des Bundes konsequent umgesetzt. Dies sind erste Schritte auf dem Weg zu einem verbesserten Schutz der Bienen.

Gewisse Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln sind bekannte Bienengifte. Der Bund hat deshalb – wie auch die Europäische Union – im Herbst 2013 verschiedene Publikumsprodukte, also Produkte für den privaten Gebrauch, verboten. Grund für die Massnahme ist das in den letzten Jahren beobachtete Bienensterben.

Betroffen waren Publikumsprodukte, die im Fachhandel wie Gartencentern und anderen Verkaufsstellen erhältlich sind. Im Fokus standen die neonicotinoidhaltigen Pflanzenschutzmittel, die zum Beispiel gegen Blatt- und Schildläuse eingesetzt wurden. Neonicotinoide stören bei Insekten massiv die Funktion der Nervenzellen; es sind hochwirksame Nervengifte.

Die Überprüfung von Verkaufsstellen im Kanton durch das Amt für Umweltschutz und Energie hat nun erfreulicherweise ergeben, dass die betroffenen Publikumsprodukte rasch vom Markt genommen worden sind.

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION, Kommunikation
 

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